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Verkauf von sechs Häusern

Malteser wollen sich von Kliniken trennen

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Auf dem Klinikmarkt steht einer der größten Verkäufe der vergangenen Jahre an. Die katholische Hilfsorganisation Malteser will sich von sechs seiner acht Krankenhäuser trennen, teilte Malteser Deutschland heute mit. Bei den Einrichtungen handelt es sich um die Häuser in Bonn (Seliger Gerhard), Köln (St. Hildegardis), Duisburg (St. Johannes-Stift sowie St. Anna), Krefeld-Uerdingen (St. Josefshospital), Görlitz (St. Carolus) und Kamenz (St. Johannes). Nach Angaben des Handelsblatt, das vorab über den Verkauf berichtet hatte, beschäftigen die sechs Krankenhäuser fast 4.000 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz liegt insgesamt bei mehr als 300 Millionen Euro.

„In den bestehenden Strukturen im Markt wird es für einzelne Krankenhäuser immer schwieriger, einen kostendeckenden Betrieb aufrechtzuerhalten und zusätzlich die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur der einzelnen Häuser tätigen zu können“, sagte zu Löwenstein dem Handelsblatt. Einige der Kliniken, die nun zum Verkauf stehen, hätten Verluste gemacht. Erste Übernahmegespräche laufen nun. Die Malteser in Deutschland wollen sich künftig auf den Geschäftsbereich „Wohnen und Pflege“ konzentrieren.

Einer der beiden Malteser-Standorte, die erhalten bleiben sollen, ist Flensburg. Wie kürzlich bekannt geworden war, werden die Malteser und Diako hier künftig ein gemeinsames Zentralkrankenhaus betreiben. Als zweites Haus bleibt die Klinik in Erlangen erhalten. Gleiches gilt für die Fachklinik für Naturheilverfahren in Bad Brückenau (Klinik von Weckbecker).

Die Malteser kündigten heute auch Veränderungen in der Geschäftsführung an. Gerhard Becker wird heute die Verantwortung als Geschäftsführer für die operative Führung der Krankenhäuser in der Malteser Deutschland gGmbH abgeben. Er wird aber weiterhin als Berater tätig sein.

Autor

 Hendrik Bensch

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