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Tarifverhandlungen

Warnstreiks an Unikliniken in Baden-Württemberg

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Vor der dritten Verhandlungsrunde an den Unikliniken Baden-Württembergs am kommenden Dienstag wird es erstmals in dieser Tarifrunde ganztägige Warnstreiks geben. Die Gewerkschaft Verdi hat an den Standorten Freiburg, Tübingen und Ulm für Montag zu Streiks aufgerufen, in Heidelberg für Dienstag.

In der zweiten Verhandlungsrunde am vergangenen Freitag hatten die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt: Anfang Oktober sollen die Entgelte um zwei Prozent steigen. Zum 1. Oktober kommenden Jahres sollen sich die Entgelte dann um weitere 1,5 Prozent erhöhen, zum 1. November 2021 um noch einmal 1,5 Prozent. Für die Pflege soll es zusätzlich 200 Euro im Monat mehr geben, für Pflegehelfer 100 Euro.

Verdi fordert für die rund 25.000 Beschäftigten acht Prozent mehr Geld bei einer kürzeren Laufzeit. Zudem möchte die Gewerkschaft unter anderem durchsetzen, dass die Arbeitszeit an Wochenenden, Feiertagen und nachts höher bewertet wird als die Arbeitszeit tagsüber.

Nach Angaben des Arbeitgeberverbands der baden-württembergischen Universitätsklinika (AGU) belaufen sich die Forderungen von Verdi auf mehr als 120 Millionen Euro. Die vier Universitätsklinika erwarten jedoch für dieses Jahr ein Defizit, dass sich zusammengerechnet im zweistelligen Millionenbereich bewegen wird. „Angesichts dieser angespannten wirtschaftlichen Situation sind die ver.di-Forderungen nicht darstellbar“, so die AGU.

Autor

 Hendrik Bensch

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