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Neuausrichtung

Winterberger Krankenhaus startet Insolvenzverfahren

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Die Geschäftsführung des St. Franziskus-Hospital im nordrhein-westfälischen Winterberg hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet. Das teilte das Krankenhaus mit, das mit seinen 100 Betten das regionale Gesundheitszentrum der Städte Winterberg, Hallenberg und Medebach ist. Der Sanierungsexperte Christoph Niering wird das Klinikum als Generalbevollmächtigter unterstützen.

Das Winterberger Krankenhaus mache seit Jahren bis zu zwei Millionen Euro Verlust pro Jahr, erklärte die Geschäftsführerin Agnes Hartmann. Grund für die Entwicklung seien die Rahmenbedingungen für Krankenhäuser im ländlichen Raum. "Diese müssen ihre Leistungen zu den vom Gesetzgeber und den Krankenkassen vorgegebenen Einheitspreisen erbringen, obwohl die geringe Bevölkerungsdichte in schwächer besiedelten Regionen eine kostendecke Belegung grundsätzlich ausschließt", heißt es in einer Pressemitteilung des Krankenhauses. Das Winterberger Krankenhaus erhalte zwar einen Sicherstellungszuschlag, jedoch nicht in voller Höhe und "zum Teil nur auf dem Klageweg".

Weder die betroffenen Städte in der Umgebung noch der Landkreis oder der Träger seien in der Lage die Probleme der Krankenhausfinanzierung im ländlichen Raum auf Dauer auszugleichen. "Zuständig sind und bleiben das Land und die Krankenkassen", so Geschäftsführerin Hartmann.

Autor

 Hendrik Bensch

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