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GKV-Finanzen

Kassen sollen Reserven früher abbauen

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Die gesetzlichen Krankenkassen sollen ihre Finanzrücklagen schon früher abschmelzen als bisher geplant. Das sieht ein Änderungsantrag vor, der an das MDK-Reformgesetz angehängt werden soll, berichtet das Handelsblatt.

Mit dem sogenannten GKV-Versichertenentlastungsgesetz war im vergangenen Jahr festgelegt worden, dass die Finanzreserven einer Krankenkasse eine Monatsausgabe künftig nicht mehr überschreiten dürfen. Die Kassen müssen überschüssige Finanzreserven ab dem kommenden Jahr über einen Zeitraum von drei Jahren abbauen. Das sollte jedoch erst nach der Reform des Risikostrukturausgleichs (RSA) geschehen. Diese hat sich jedoch verzögert und wird voraussichtlich erst im Frühjahr in Kraft treten. Im Änderungsantrag zum MDK-Reformgesetz ist nach Handelsblatt-Angaben nun vorgesehen, die Vorbedingung zu streichen. Der Bundestag soll das MDK-Reformgesetz morgen verabschieden.

Die Krankenkassen verfügen derzeit über Reserven von mehr als 20 Milliarden Euro. Nach einigen Jahren mit Überschüssen verzeichneten sie aber zuletzt wieder Verluste.

 

Autor

 Hendrik Bensch

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