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Nach Angriff auf Fritz von Weizsäcker

DKG gegen Zugangskontrollen in Kliniken

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Nach dem tödlichen Messerangriff auf Fritz von Weizsäcker in der Berliner Schlosspark-Klinik hat sich die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) gegen Einlasskontrollen ausgesprochen. "Zugangskontrollen zu installieren, wie wir sie an Flughäfen kennen, ist bei uns nicht möglich", sagte DKG-Präsident Gerald Gaß der Deutschen Presse-Agentur. "Wir würden die Abläufe im Klinikalltag massiv behindern." Auch bei Patienten würde das für Unverständnis sorgen.

"Die Krankenhäuser sind ein öffentlicher Raum, deren Schutz eine Herausforderung ist", so Gaß weiter. Dies versuchten Kliniken im Alltag "bestmöglich zu gewährleisten". Den tödlichen Messerangriff auf den Mediziner wertete Gaß als "absolute Ausnahme" – solche Taten seien ausgesprochen selten. Solche Extremereignisse ließen sich in einer offenen Gesellschaft nie ganz ausschließen.

Fritz von Weizsäcker war Dienstagabend bei einem Vortrag in der Berliner Klinik erstochen worden. Ein 57-Jähriger hatte den Sohn des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker angegriffen und niedergestochen. Der Mediziner starb noch vor Ort.

Autor

 Hendrik Bensch

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