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Fusion

Niels-Stensen-Verbund übernimmt Paracelsus-Klinik Osnabrück

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Der kirchliche Krankenhausverbund Niels-Stensen-Kliniken wird die Paracelsus-Klinik Osnabrück übernehmen, teilten beide Unternehmen mit. Für einen auf etwa sechs Jahre geschätzten Übergangszeitraum werde Niels-Stensen die Paracelsus-Klinik Osnabrück am bisherigen Standort fortführen. Danach soll die Klinik in das bis dahin neu gebaute Marienhospital integriert werden. Das Bundeskartellamt muss noch seine Zustimmung geben, heißt es weiter.

Alle Mitarbeiter der Paracelsus-Klinik Osnabrück würden ihre Tätigkeit auch in der neuen Konzeption fortsetzen, heißt es weiter; die bestehenden Verträge sollen unverändert wirksam bleiben. 

Der Klinikträger Paracelsus hatte im Dezember 2017 einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverantwortung gestellt. Der Sanierungsbedarf sei entstanden, nachdem einzelne Standorte der Gruppe erhebliche Verluste geschrieben hätten und dadurch die gesamte Klinikgruppe in finanzielle Schieflage geraten sei, hieß es damals. Danach wurde Paracelsus an die Porterhouse AG mit Sitz in der Schweiz verkauft. Die Niels-Stensen-Kliniken GmbH, einer der größten Träger von Krankenhäusern, Fachkliniken und Pflegeeinrichtungen in Nordwestdeutschland - werden zu 41 Prozent vom Bistum Osnabrück getragen. 

Beide Krankenhausverbünde vereinbarten zudem eine strategische Partnerschaft und eine intensive Zusammenarbeit bei Digital Health-Projekten.   

„Wir begleiten diese Entwicklung einerseits mit Bedauern, aber auch großem Optimismus“, sagt der Vorsitzende der Paracelsus-Geschäftsführung, Martin Siebert. „Die starke Konkurrenzsituation in Osnabrück und die noch immer angespannte Lage der Klinik machen diesen Schritt notwendig.“ Die Paracelsus-Klinik Osnabrück habe so nun die Möglichkeit, ihr gesamtes Leistungsangebot fortzuführen.

„Das hätte sich vor einigen Jahren noch niemand vorstellen können“, äußert Werner Lullmann, Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken. „Gemeinsam mit einem privaten Träger haben wir eine Kooperation auf Augenhöhe vereinbart.“

Autor

 Christina Schröder

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