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Investitionsfinanzierung

Kassen wollen mitzahlen und mitentscheiden

  • Krankenhausplanung

Der Vorstandsvorsitzende der Barmer, Christoph Straub, fordert eine Beteiligung der Krankenkassen an der Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser. Im Gegenzug sollen die Kostenträger "ein verbindliches Mitspracherecht" erhalten, schreibt er in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. In Deutschland gebe es eine "weitverbreitete und mitunter irrationale Liebe der Bürger, der Politik und der Medien zu ihrem wohnortnahen Krankenhäusern", so Straub. Daran seien bis heute alle Versuche, Krankenhäuser ausschließlich nach den Faktoren hoher Versorgungsqualität und medizinischer Sinnhaftigkeit zu betreiben gescheitert.

Bereits im November hatte sich Straub in f&w für mehr Mitsprache der Krankenkassen an der Krankenhausplanung und eine Ausweitung der Mindestmengen ausgesprochen. 

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) kündigte in einer Pressemitteilung zu Jahresbeginn einen eigenen Vorschlag für die Lösung der Investitionsfinanzierung an. "Es ist nicht weiter hinnehmbar, dass die Länder Jahr für Jahr den Krankenhäusern die Hälfte der Investitionsmittel schuldig bleiben", so Präsident Gerald Gaß.

Autor

 Florian Albert

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