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Bundesministerium für Gesundheit

Gutachten beschreibt Situation der Hebammen in Kliniken

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Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat ein neues Gutachten zur stationären Hebammenversorgung in Deutschland veröffentlicht. Demnach gibt es in Geburtskliniken stellenweise, vor allem in Großstädten, erhebliche Versorgungsengpässe. Zudem sind viele Geburtshelferinnen mit ihrer beruflichen Situation aufgrund hoher Arbeitsbelastung unzufrieden. 

Der Deutsche Hebammenverband e. V. (DHV) sieht darin seine Forderung, die Arbeitssituation von Hebammen in Kliniken zu verbessern, bestätigt. Die Forderungen reichen von einem besseren Personalschlüssel über Entlastungen von berufsfremden Tätigkeiten bis hin zum Abbau hierarchischer Strukturen. Dadurch würde der Hebammenberuf attraktiver, bestätigen auch die Ergebnisse des Gutachtens. Denmach gaben die rund 2000 befragten Hebammen an, dass eine angemessene Vergütung (88 Prozent), die Verstärkung des Personals in anderen Berufsgruppen, wie Putzhilfen und Pflegekräften (82 Prozent), eine höhere Wertschätzung der Arbeit und der Kompetenz der Hebammen (72 Prozent) und weniger invasive Eingriffe und Geburtseinleitungen (70 Prozent) zur Verbesserung der Arbeitssituation beitragen kann. 

„Hebammen ergreifen den Beruf, weil sie Frauen während der Geburt empathisch zur Seite stehen möchten. Die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern ermöglichen jedoch nur für 16 Prozent der Kolleginnen die Eins-zu-eins-Betreuung von Gebärenden“, so Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands.

Seit Jahren schließen immer wieder, auch zeitweise aus Personalmangel, Kreißsäle. Schwangere werden in andere Kliniken weiterverwiesen, weil Hebammen fehlen. Freie Hebammenstellen können nicht besetzt werden. 

Autor

 Christina Schröder

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