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Unterschiedliche Standpunkte bei fachärztlicher Notfallversorgung

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Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hat die deutsche Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) als förderndes Mitglied ausgeschlossen. Das teilte die Vereinigung Ende vergangener Woche mit. Grund scheinen unterschiedliche Standpunkte bei der fachärztlichen Notfallmedizin zu sein. Die DIVI  hat als Voraussetzung für die eigenverantwortliche Tätigkeit in der interdisziplinären Notaufnahme (INA) eine zweijährige Zusatzweiterbildung gefordert.

Die Fortbildung „Interdisziplinäre Notaufnahme“ eigne sich allerdings nur für Ärzte der großen Fachgebiete: Inneren Medizin, Chirurgie, Anästhesiologie, Pädiatrie und Neurologie. Zudem müssten die Mediziner eine mindestens fünfjährige Weiterbildung nachweisen, die unter anderem auch die fachbezogene Notfallbehandlung beinhalte. Nur so könnte die komplexe Versorgung der INA-Patienten mit der gebotenen Qualität erfolgen.

Einen anderen Standpunkt vertritt hingegen die DGINA. Sie setzt sich für einen eigenen Facharzt für Notfallmedizin ein. „Die Ausbildung zum Facharzt orientiert sich eher an der Breite als an der Tiefe des Wissens.“ Dem widerspricht jedoch die DIVI und hält an der Notwendigkeit von medizinischen Detailwissen fest. Der von Vereinigung vorgelegte Vorschlag sei im Konsens mit den wissenschaftlichen Fachgesellschaften erfolgt. Diese repräsentierten zusammen etwa 60.000 Ärzte, womit die DIVI-Forderung auf einer breiten Basis fuße.

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