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G8-Staaten diskutieren Demenz-Strategien

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In London kommen am Mittwoch Vertreter der G8-Staaten zusammen, um globale Strategien für den Umgang mit Demenzerkrankungen zu diskutieren. Auf der Agenda stehen neben Eröffnungsstatements der G8-Minister und der EU-Kommission unter anderem Reden von WHO-Generalsekretärin Margaret Chan und OECD-Vizegeneralsekretär Yves Leterme. Konkret wollen die Teilnehmer des Gipfels Möglichkeiten zur Verbesserung der Versorgung Demenzerkrankter und ihrer Angehöriger, der Prävention und des sozialen Umgangs mit alternden Bevölkerungen und steigenden Zahlen von Demenzerkrankungen erörtern.

Dazu sind auch Selbsthilfeorganisationen wie etwa die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) eingeladen. Deren Vorsitzende Heike von Lützau-Hohlbein begrüßte im Vorfeld die Initiative des britischen Premiers David Cameron, das Thema Demenz auf die Tagesordnung zu setzen. Es sei eines der wichtigsten gesundheitspolitischen Themen, das auch den G8-Staaten große Anstrengungen abverlange, „um die Gesundheitssysteme so zu gestalten, dass sie Demenzkranken und ihren Angehörigen die medizinische, pflegerische und soziale Betreuung bieten, die sie verdienen.“ Das belegten gerade erst von der weltweiten Dachorganisation Alzheimer’s Disease International (ADI) veröffentlichte Zahlen: Weltweit sei die Zahl der an Demenz Erkrankten höher und werde auch in den nächsten Jahrzehnten stärker ansteigen als bislang angenommen. 44 Millionen Menschen seien weltweit betroffen, bis 2030 rechne die ADI mit einem Plus um 15 Prozent auf 76 Millionen, bis 2050 mit einer Zunahme um 17 Prozent auf 135 Millionen. Das übertreffe frühere Berechnungen.

Die britische Regierung überträgt den Gipfel live per Webstreaming und via Twitter.

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