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Einigung im Streit um Rhön-Übernahme

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Der Rechtsstreit um die Zukunft des privaten Klinikträgers Rhön scheint vom Tisch zu sein: Wie der Gesundheitskonzern Fresenius, der Rhön-Konkurrent Asklepios und der Medizintechnikkonzern B. Braun Melsungen am Freitagnachmittag mitteilten, ist es zu einer Einigung gekommen.

Danach wird B. Braun seine Klage gegen die Teilübernahme der Rhön-Klinikum AG durch Fresenius und dessen Kliniktochter Helios zurückziehen und ebenso wie Asklepios künftig auf weitere Schritte gegen einen Verkauf verzichten. Im Gegenzug wird Asklepios gleichberechtigter Partner in einem geplanten Netzwerk Medizin mit Rhön und Fresenius-Helios und erhält hierfür eine einmalige Zahlung von Fresenius-Helios in Höhe von 5 Millionen Euro.

Mit B. Braun will Fresenius einen langfristigen Rahmenliefervertrag schließen und künftig „unter Wahrung der Lieferantenvielfalt“ und aller wettbewerbsrechtlichen Bestimmungen zusammenarbeiten. Die eigene Konzerntochter Kabi soll als Lieferant nicht bevorzugt werden.

Fresenius-Chef Ulf Schneider, Asklepios-Alleingesellschafter Bernd Broermann und B. Braun-Aufsichtsratschef Ludwig-Georg Braun begrüßten die geschlossene Vereinbarung als Basis für eine langfristige Zusammenarbeit. „Unsere Unternehmen leisten seit vielen Jahren einen wertvollen Beitrag zur hochwertigen und effizienten Gesundheitsversorgung in Deutschland. Diese Leistungen sind durch die Meinungsverschiedenheiten in den vergangenen beiden Jahren in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit leider in den Hintergrund getreten“, teilten alle drei in einer gemeinsamen Erklärung mit. Mit der erzielten Einigung unterstrichen sie ihr Interesse, die Wettbewerbsvielfalt im Klinikmarkt zu erhalten, erreichten ihre individuellen unternehmerischen Ziele und stärkten „das Vertrauen der Öffentlichkeit in die hochwertige private Gesundheitsversorgung in Deutschland“.

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