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G-BA arbeitet an Richtlinie zu Aortenklappen

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) berät derzeit eine Richtlinie zu Aortenklappen, um den Streit zwischen Herzchirurgen und Kardiologen um zwei Verfahren zum Klappenersatz zu beenden. Dies berichtet „die tageszeitung“ (TAZ) unter Berufung auf Aussagen von Regina Klakow-Franck, unparteiisches Mitglied im G-BA und zuständig für Qualitätssicherung. Im Aqua-Qualitätsbericht 2012, der im September 2013 veröffentlicht worden war, war die Aortenklappenchirurgie der einzige Leistungsbereich gewesen, bei dem ein „besonderer Handlungsbedarf“ festgestellt worden war. Im Aqua-Bericht heißt es: „Auffällig sind die seit Jahren steigenden Fallzahlen für kathetergestützt einge-setzte Aortenklappen, die mittlerweile fast so häufig sind, wie die konventionell chirurgisch eingesetzten.“

Derzeit darf die deutlich höher vergütete kathetergestützte Methode nur in Kliniken mit einer voll ausgestatteten Herzchirurgie durchgeführt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie hatte kürzlich gedroht, sich an diese Vorgabe nicht länger zu halten, wie die TAZ berichtet. Der G-BA wolle das offenbar unterbinden. Im Zentrum stehen werde dabei „die korrekte Indikationsstellung“, zitiert das Blatt Klakow-Franck. Daneben werde die Richtlinie „verbindlich festlegen“, welche Kliniken die kathetergesützte Methode anwenden dürfen. Klakow Franck: „Die im Hintergrund tobenden Verteilungskämpfe zwischen Herzchirurgen und Kardiologen werden allmählich unappetitlich.“

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