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DKG sieht Vorwürfe der Krankenkassen widerlegt

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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) sieht Behauptungen entkräftet, wonach in deutschen Kliniken vielfach unnötig operiert werde. Grund sind gestern veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Danach wurden 2012 rund 7,5 Millionen Menschen zunächst als Notfall eingeliefert, ehe sie in der Folge stationär aufgenommen wurden. Das entspricht 42 Prozent aller stationären Aufnahmen. Noch mehr Patienten, laut Statistischem Bundesamt 9,2 Millionen, wurden regulär durch einen Arzt eingewiesen.

„Die Statistik zeigt, dass die Patienten die Krankenhäuser in der Regel entweder per Notfall oder durch Überweisungen niedergelassener Ärzte erreichen“, sagte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum. Das mache einerseits die Bedeutung der von den Kliniken gewährleisteten Versorgungssicherheit der Bevölkerung mehr als deutlich. Gleichzeitig werde offenbar, „dass Krankenhausbehandlungen und Operationen ein mehrfach professionelles Mehraugenprinzip vorgeschaltet ist“, so Baum. Stichhaltiger könne die Kritik der Kassen nicht widerlegt werden.

Neben den Notfällen und den Überweisungen durch niedergelassene Mediziner wurden 2012 rund 600.000 Frauen wegen bevorstehender Geburten eingeliefert und etwa genauso viele Patienten wurden aus anderen Krankenhäusern verlegt.

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