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IVKK erwartet Antworten zur Krise am Klinikum München

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Der Interessenverband kommunaler Krankenhäuser in Deutschland (IVKK) hat von Münchens Oberbürgermeister Christian Ude Aufklärung zu der Krise um das städtische Klinikum München erbeten. In einem Offenen Brief forderte der IVKK-Vorsitzende Bernhard Ziegler von Ude Antwort auf die Frage, ob es in der Zwischenzeit weitere Vorschläge für Strukturanpassungen und Reformen am Klinikum München gegeben habe, die politisch oder durch Entscheidung in der Gesellschafterversammlung verhindert wurden.

Anlass des kritischen Briefes waren die Äußerungen des Münchner Klinikreferenten Joachim Lorenz zur Entstehung des Problems um die Städtisches Klinikum GmbH (SKM) in der bayrischen Landeshauptstadt. Dieser hatte in der „Süddeutschen Zeitung“ erklärt, politischer Einfluss habe eine rechtzeitige Strukturveränderung verhindert. Das Sanierungskonzept komme zehn Jahre zu spät.

IVKK-Chef Ziegler sagte, bislang hätte man den Eindruck gewinnen können, als habe es an geeignetem Personal gemangelt, welches die Probleme fachlich zutreffend einschätzen konnte. Nur so mache die Entlassung der Geschäftsführungen in den Jahren 2011 und 2013 Sinn. Wenn das Management jedoch nicht strategisch notwendig habe handeln dürfen, weil der politische Wille nicht vorhanden war, stelle sich möglicherweise nicht nur die Frage nach politischer sondern auch nach juristischer Aufarbeitung. Als Vertreter der Gesellschafterin in der Gesellschafterversammlung der SKM solle Ude für Klarheit sorgen.

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