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Quartalsbilanz

Rhön-Klinikum steigert Gewinn

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Die Rhön-Klinikum AG hat ihren Gewinn in den ersten neun Monaten des Jahres deutlich gesteigert. Wie das Unternehmen heute mitteilte, erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 102,5 Millionen Euro (plus 32,1 Prozent), der Konzerngewinn auf 47,6 Millionen Euro (plus 76,3 Prozent im Vergleich zur Vorjahreszeitraum). Zu berücksichtigen ist hierbei allerdings, dass die Vereinbarung zur Trennungsrechnung, die Rhön mit dem Land Hessen und den Universitäten in Gießen und Marburg geschlossen hat, die Bilanz mit einem Einmaleffekt in Höhe von 20 Millionen Euro beeinflusst. Der Umsatz steigt von 902,5 Millionen Euro auf 928,5 Millionen Euro (plus 2,9 Prozent). Auch die Zahl der behandelten Patienten ist auf 644.177 gestiegen (plus 2 Prozent).

Sachkostenabschläge, wie die verminderte Vergütung für kardiologische und spezialorthopädische Leistungen, sowie der Fixkostendegressionsabschlag belasteten hingegen das Ergebnis mit einem mittleren einmaligen Millionen-Betrag. Vorstandsvorsitzender Stephan Holzinger erklärte: „Das Rhön-Klinikum hat in einem von unverändert zunehmenden regulatorischen Eingriffen geprägtem schwierigen Marktumfeld die richtige Strategie: Wir nehmen den wachsenden Trend zur Ambulantisierung mit einem flexiblen, sektorenübergreifenden Versorgungsmodell auf.“ Bei den tatsächlich stationären Fällen konzentriere sich Rhön „überwiegend auf die sehr komplexen medizinischen Disziplinen – hier können wir als einziger Anbieter von der Exzellenz der beiden Universitätskliniken in Gießen und Marburg in der Versorgung unserer Patienten profitieren“. Für das laufende Geschäftsjahr 2018 bestätigt Rhön die bisherige Prognose. Erwartet werde ein Umsatz in Höhe von 1,24 Milliarden Euro in einer Bandbreite von jeweils fünf Prozent nach oben beziehungsweise nach unten. Für das EBITDA rechne man für 2018 mit einem Wert zwischen 117,5 Millionen Euro und 127,5 Millionen Euro.

Autor

 Florian Albert

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