Spitzengespräch zwischen UKSH und DRK-Schwestern endet ohne Einigung

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Weiter Streit um Vertragsbedingungen: Ein Spitzengespräch zwischen der Leitung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und den Schwesternschaften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist Ende vergangener Woche ohne Einigung geblieben. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Danach plant das Klinikum etwa, die Verträge mit den Vereinen zu kündigen, die bislang die Pflegekräfte bereit stellen. Stattdessen wolle das Haus die Schwestern direkt beschäftigen und so beispielsweise Mehrkosten einsparen und leichter auf das Personal zugreifen. Laut der Vorsitzenden der Kieler Schwesternschaften, Maria Lüdecke, wollen die Schwestern aber DRK-Mitglied bleiben und darüber weiter am UKSH arbeiten.

„Der Schritt der Kündigung der Gestellungsverträge ist uns aufgrund der langjährigen Kooperation nicht leicht gefallen", sagte der UKSH-Vorstandsvorsitzende Jens Scholz. Die Gründe seien in einem „vertrauensvollen Gespräch mit den Oberinnen der Schwesternschaften" erläutert worden. Ziel solle nun sein, „das Wohl der DRK-Pflegekräfte in den Vordergrund zu stellen", heißt es einer Mitteilung des Klinikums. „Schwesternschaften und UKSH wollen den respektvollen Umgang miteinander beibehalten und die Voraussetzungen für ein gemeinsam abgestimmtes und sozial verträgliches Bewerbungsverfahren bis zum 21. Februar 2015 schaffen", heißt es in der Darstellung weiter. Nachdem sich die Oberinnen mit ihren Mitgliedern abgestimmt hätten, sollen in einem weiteren Gespräch nächste Schritte besprochen werden.

 

 

Autor

 Johanna Kristen

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