Frauenärzte widersprechen TK

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Der Berufsverband der Frauenärzte hat Vorwürfe der Techniker Krankenkasse (TK) zu geplanten Kaiserschnittgeburten in Krankenhäusern zurückgewiesen. Die Krankenversicherung hatte jüngst den Kliniken unterstellt, aus wirtschlichen Motiven mehr ungeplante als geplante Kaiserschnitt-OPs abzurechnen. Verbands-Präsident Christian Albring sagte der Deutschen Presseagentur (dpa), der steigende Anteil von sekundären Kaiserschnitten (Notfall-OP) sei durchaus medizinisch begründbar. So sei seit einigen Jahren bekannt, dass es für Kinder besser sei, wenn der geplante Kaiserschnitt nicht schon nach 38 Wochen, sondern erst nach 40 Wochen erfolge. In vielen Fällen beginne dann aber die Geburt doch vorher, und wenn aus zwingenden Gründen eine natürliche Geburt nicht möglich ist, dann werde aus dem geplanten primären ein geordneter sekundärer Kaiserschnitt.

Ein zweiter Grund liege vor, wenn Frauen zu einem Kaiserschnitt geraten wurde, weil etwa das Kind sehr groß ist, sie aber den natürlichen Weg beschreiten wollen. Stelle sich dann während der Geburt heraus, dass die Geburt nicht ohne Risiko auf natürlichem Weg möglich sei, „wird ebenfalls ein sogenannter sekundärer Kaiserschnitt durchgeführt".

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