Personalvorgaben in der Pflege

Charité glaubt an „befriedigende Lösung“ im Verdi-Streit

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Charite Campus Mitte mit neuem BHH- saniert © Wiebke Peitz Charite Universitätsmedizin Berlin

Zwischen der Berliner Universitätsklinik Charité und der Gewerkschaft Verdi gibt es Streit über den Umgang mit personellen Engpässen auf Stationen. Verdi wirft der Uniklinik vor, Mindestbesetzungen insbesondere im Pflegebereich nicht verbindlich einzuhalten. Der Ärztliche Direktor der Charité, Ulrich Frei, räumte im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) „Umsetzungsdefizite“ im Tarifvertrag ein. Ursache für den Konflikt sei jedoch ein Mangel an geeignetem Personal. 250 Vollkräfte seien bereits eingestellt worden. „Die Anstrengungen der Charité, ausreichend Personal zu rekrutieren, werden intensiv fortgesetzt“, sagte er gegenüber der dpa. Er zeigte sich zuversichtlich, dass in den Gesprächen „eine befriedigende Lösung“ gefunden werde.

Die Charité und Verdi verhandeln seit Anfang Juli über einen neuen Tarifvertrag Gesundheitsschutz. Der vor gut einem Jahr in Kraft getretene und Ende Juni ausgelaufene Tarifvertrag regelt die personelle Besetzung auf Stationen. Nach Auffassung der Gewerkschaft werde bei Unterbesetzungen auf den Stationen „keine ausreichenden Maßnahmen zur Entlastung von Seiten der Charité ergriffen, wie sie der Tarifvertrag vorsieht“, heißt es in einer Pressemitteilung von Verdi. Die Gewerkschaft will nun Aktionen vorbereiten, um ihre Forderungen durchzusetzen.

Autor

 Hendrik Bensch

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