Digitalisierung

5G für Düsseldorfer Uniklinik

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5G für Düsseldorfer Uniklinik
© GettyImages/Krongkaew

Die ersten deutschen Kliniken setzen auf eigene 5G-Mobilfunknetze. Im Düsseldorfer Uniklinikum wurden Mittwoch die ersten Antennen aktiviert. Laut einer dpa-Meldung sollen rund 250 Mini-Antennen in den kommenden Monaten in das Campusnetz eingebunden werden. Die 5. Mobilfunkgeneration (5G) soll die Übermittlung großer Datensätze von Computertomographien oder Kernspintomographien ermöglichen, damit Ärzte schneller an Informationen kommen und die Behandlung ohne Unterbrechung weitergehen kann.

Dank 5G-Netz sollen auch vernetzte Augmented Reality-Brillen für Operationen gut einsetzbar sein, da die ruckelfreie Übertragung dreidimensionaler viruteller Darstellungen, beispielsweise von Organen, möglich ist. 

Bereits 2020 startete die Deutsche Telekom ein 5G-Campusnetz am Bonner Universitätsklinikum. Im Vergleich zum Festnetz-Internet über WLAN hätte 5G den Vorteil, dass es eine stabile Echtzeit-Übertragung immens großer Datenmengen ermögliche. Die Netze funken nur auf dem Klinikgelände und seien nicht öffentlich und somit vor Hackern geschützt. Ein separates öffentliches 5G-Netz stellt die Verbindung mit Spezialisten in anderen Städten her, um deren Expertise in Echtzeit einbinden zu können. 

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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