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Mehr Intensivkapazitäten für Covid-Patienten gefordert

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Mehr Intensivkapazitäten für Covid-Patienten gefordert
© ©Werner Krueper Fotografie

Götz Geldner, ärztlicher Direktor der Ludwigsburger RKH-Kliniken und Koordinator für die intensivmedizinische Covid-Versorgung in Baden-Württemberg, ruft die Kliniken im Südwesten auf, 40 statt bisher 25 Prozent der Intensivkapazitäten für Covid-Patienten freizuhalten. Das RKH-Klinikum habe die Kapazitäten bereits von 32 auf 40 Prozent hochgeschraubt, heißt es in einer dpa-Meldung. Das Gesundheitsministerium des Landes rechnet zum 22. November mit einem Bedarf von 600 Intensivbetten für Covid-Patienten. Stand Montag befinden sich nach Angaben des Sozialministeriums derzeit 406 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung in den baden-württembergischen Krankenhäusern, 44,3 Prozent (180 Personen) werden invasiv beatmet. Der Anteil der Covid-Patienten auf den Intensivstationen liegt damit bei 17,9 Prozent. 

Die Betten müssten nicht leerstehen, vielmehr sollte so disponiert werden, dass kurzfristig Covid-Fälle aufgenommen werden könnten. Gehe es darum, welche Behandlungen verschoben werden, sei die medizinische Notwendigkeit das Kriterium. Die Entscheidung werde im Einzelfall getroffen - Vorgaben gibt es nicht. Etliche Kranke würden auch aus Angst vor einer Infektion im Krankenhaus auf ihre Termine verzichten, so Geldners Beobachtung.

   

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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