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Training und Weiterbildung entkoppelt von Zeit und Raum

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Training und Weiterbildung entkoppelt von Zeit und Raum
"Wo immer wir Wirtschaftlichkeitspotenziale heben können, ohne in die unmittelbare Patientenversorgung eingreifen zu müssen, ist das gut für unser Unternehmen", sagt Dr. Thomas Wolfram, Generalbevollmächtigter der Marienhaus Unternehmensgruppe. © Siemens Healthineers
   

"Wo immer wir Wirtschaftlichkeitspotenziale heben können, ohne in die unmittelbare Patientenversorgung eingreifen zu müssen, ist das gut für unser Unternehmen“, sagt Thomas Wolfram, Generalbevollmächtigter der Marienhaus Unternehmensgruppe.

Eine Technologiepartnerschaft mit Siemens Healthineers wird diesen Leitgedanken unterstützen. Im Rahmen der für die Laufzeit von zehn Jahren vereinbarten Partnerschaft verändert sich auch die Weiterbildung der Mitarbeitenden: An allen Standorten der Marienhaus Unternehmensgruppe wird PEPconnect eingerichtet, die zentrale Online-Lernplattform von Siemens Healthineers für das klinische und medizintechnische Personal. Individuelle Schulungspläne, Schulungen vor Ort oder Remote-Training ersetzen dann zeitlich aufwendige Dienstreisen zu Seminaren. Das ganze Team kann kontinuierlich und zeitunabhängig lernen.

Lernpläne für jeden einzelnen Mitarbeiter erstellen

Fortschritte in der Technologie, Veränderungen in der Demografie und die  Notwendigkeit, die Qualifikationen von Fachkräften immer auf dem neuesten Stand zu halten – die Geschwindigkeit der derzeitigen Innovationen fordert mehr denn je ein kontinuierliches, unkompliziertes Training für das klinische Personal. Thomas Seiler, Leiter Region Mitte, Deutschland bei Siemens Healthineers erklärt die Sachlage: „Es war in der Vergangenheit normal, dass Mitarbeiter an einen Seminarort reisen. Für Gesundheitsexperten ist es allerdings nicht leicht, sich mehrere Stunden oder Tage für Workshops freizunehmen. Auch sind unsere Gruppentrainings in den Kliniken wegen Notfällen, Urlauben oder Krankheit schwer zu koordinieren. E-Learning schafft hier eine Win-win-Situation, weil jeder Mitarbeiter seine Trainingszeiten selbst einteilen kann. Darum stellen wir konsequent auf E-Learning um. So kann jeder Teilnehmer zu der für ihn passenden Zeit lernen – wann und wo er möchte. Das ist nicht nur in Zeiten von Corona ein großer Vorteil.“

Die Plattformen PEPconnect und PEPconnections ermöglichen allen Mitarbeitern der Marienhaus-Unternehmensgruppe den Einstieg in eine personalisierte, kompetenzbasierte und damit individuelle Weiterbildung – und zwar online.  Kompetenzbasiert“ bedeutet: Die E-Learning-Erfahrung jedes Einzelnen kann individuell zugeschnitten werden – unterschiedliches Vorwissen und persönliche Lernziele werden berücksichtigt.

Prof. Dr. Jörn Balzer, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im Katholischen Klinikum Mainz sieht die klaren Vorteile: „Wir nutzen seit längerem E-Learning-Plattformen – allerdings gibt es viele unterschiedliche Oberflächen, die unseren Mitarbeitern wenig Raum für individuelles Lernen bieten.“ Gerade das sei aber ganz besonders wichtig. Die virtuelle Bibliothek von PEPconnections gibt dem Marienhaus-Team nun die Möglichkeit, eigene Lerninhalte hinzuzufügen. Es ist einfach, Lernpläne zu erstellen, zu organisieren und zuzuweisen.

Es spielt keine Rolle, ob die Lernaktivitäten von Siemens Healthineers, vom Marienhaus-Team selbst oder einer anderen Quelle entwickelt wurden. Das Marienhaus-Team kann einfach PDFs, Videos, Dokumente oder Links in die virtuelle Bibliothek hochladen. „Unsere Mitarbeiter finden im E-Learning Hygieneeinweisungen oder Strahlenschutzbelehrungen, die sie zu jeder Zeit abarbeiten können“, sagt Balzer.  Dabei sei es wichtig zu erfahren, ob gerade in diesen sensiblen Sparten alles verstanden worden ist: „Mit einigen Fragen zum Schluss einer Lerneinheit lässt sich überprüfen, ob das Wissen aufgenommen worden ist. Wir können also checken, ob das Training etwas bringt – das finde ich sehr sinnvoll.“ 

Zeitliche und räumliche Freiheit im Lernen ist zeitgemäß

Die Technologiepartnerschaft erleichtert das Verstehen und das Handeln an vielen Stellen. Balzer schätzt vor allem die „Uniformität in der Anwendung“, die durch den neuen Gerätepark entsteht: „Für unsere Mitarbeiter war es aufwendig, sich auf viele unterschiedliche Geräteplattformen einzudenken. Wir brauchen einheitliche, nachvollziehbare Bedienkonzepte, die einfach zu beherrschen sind.“ Das gelte auch für die Programme und Tutorials, mit denen Anwender spezifisches Knowhow – beispielsweise den Ablauf einer Herzuntersuchung im MRT – aufbauen können. Thomas Seiler resümiert, dass die gewonnene Flexibilität und Individualität dabei „zeitgemäß für das Gesundheitssystem“ sei, weil so die ohnehin knappen Ressourcen sinnvoll genutzt werden.

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