Tarifverhandlungen

Warnstreik in Greifswald

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Warnstreik in Greifswald
© Istock/ollo

Die Warnstreiks im laufenden Tarifkonflikt mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) erreicht nun Mecklenburg-Vorpommern. Der Streik läuft seit Beginn der Frühschicht um 6 Uhr, bestätigte die Streikleitung am Montagmorgen laut einer dpa-Meldung. Der Streik soll laut der Gewerkschaft Verdi bis zur "spätesten Spätschicht" dauern. Der Nachtdienst sei nicht betroffen. 

Der Ausstand sei eine Reaktion auf die aktuellen Tarifverhandlungen für Beschäftigte im Öffentlichen Dienst der Länder. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die 29.000 Arbeitnehmer und 15.000 Beamten in Mecklenburg-Vorpommern fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 150 Euro pro Monat. Im Gesundheitswesen werden 300 Euro mehr verlangt. Eine Einigung gab es in der zweiten Verhandlungsrunde zwischen Verdi und TdL zunächst nicht. 

„Erschreckend ist, dass auch für die Aufwertung der Gesundheitsberufe von der TdL kein Handlungsbedarf gesehen wird. Wenn, trotz mehrfacher Aufforderung, keine Angebote vorgelegt werden, ist das Provokation pur. Wir werden das nun mit den Beschäftigten besprechen und auch mit der Landespolitik über diese unverständliche Abwehrhaltung reden“, teilte Susanne Schöttke, Landesleiterin von Verdi-Nord in der vergangenen Woche mit. 

 

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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