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Conhit 2018: Transforming Healthcare

  • Revolutionary Hospital

Mit dem zukunftsweisenden Motto „Transforming Healthcare“ startete heute die größte Healthcare IT-Messe Europas Conhit im elften Jahr in Folge in Berlin. Gemeinsam mit dem Pflegeroboter „Pepper“ aus einem Forschungsprojekt der Universität Siegen und FH Kiel wurde auch das Thema künstliche Intelligenz mit auf die Agenda der Conhit genommen, denn KI sei ein ernstzunehmendes Thema, so Andreas Kassner, stellvertretender Vorstand des Bundesverbands Gesundheits-IT (BVITG). Auf Nachfrage von BibliomedManager erklärte er auf der Pressekonferenz, dass KI im Krankenhaus eine immer bedeutendere Rolle spiele, denn auch in Abschlussarbeiten von Studenten sei zu beobachten, dass sich viele diesem spannenden Thema mit Begeisterung widmen. „Wir müssen noch viel darüber diskutieren und uns ethischen Fragen stellen, aber ich bin der Auffassung, dass KI-Systeme im Bereich der Pflege und Diagnostik sowohl Arzt als auch Pflege unterstützen können. KI kann aber nur gemeinsam mit der Interoperabilität realisiert werden“, so Kassner (siehe auch neue f&w: Wie KI die Medizin im Krankenhaus revolutioniert).

Die Digitale Transformation bezeichnete er als einen der wichtigsten Thementrends der diesjährigen Conhit, denn hierbei gehe es nicht nur um die IT-Lösungen im Gesundheitsbereich, sondern vor allem darum, wie der Mensch mit Daten umgeht und was mit diesen am Tagesende passiert, so Kassner. „Wir greifen in tradierte Systeme ein und müssen es schaffen den Menschen im Rahmen des Change-Managements auf diesem Weg mitzunehmen.“

Dass die Gesundheitsbranche dringend Digitalisierung brauche, äußerte Christoph Keese, CEO Axel Springer hy GmbH: „Im Vergleich mit anderen Branchen bewegen wir uns im Zusammenhang mit der Digitalisierung im unteren Drittel. Man kann einen Tisch im Restaurant per App bestellen, bei einem niedergelassenen Arzt muss man aber nach wie vor telefonisch einen Termin vereinbaren – das ist Stand 1950.“ Im Bereich Healthcare werde aktuell viel Geld investiert, diese Chance müsste man jetzt umgehend nutzen und in die Zukunft blicken und den Fortschritt wagen, so Keese. 

Die Macher der Messe betonten zudem die wachsende Internationalität der Conhit, denn Digitalisierung kenne keine Grenzen, wie es Jens Heithecker (Excecutive Vice President Messe Berlin group) bezeichnete. „Wir beschäftigen uns im Fokus mit den Themen, die Deutschland betreffen, aber wir spüren, dass internationale Aussteller für den deutschen Markt, aber auch für das Ausland zu uns auf die ConhIT kommen“, so Heithecker. Klar zu erkennen sei „Je digitaler die Welt wird, desto lieber trifft man sich.“ Mit 577 Ausstellern und 10.000 Fachbesuchern ist die Conhit eigenen Angaben zufolge die größte Gesundheitsmesse in Europa. 

Autor

 Philipp Schwehm

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