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Die B. Braun-Stiftung bringt unternehmerisch begeisterte, qualifizierte junge Menschen mit erfahrenen Führungskräften zusammen

Mentoring für Nachwuchskräfte mit Führungspotenzial

Mentoring für Nachwuchskräfte mit Führungspotenzial

  • Strategie
  • Personalmanagement
  • 01.01.2008

Die B. Braun-Stiftung bringt unternehmerisch begeisterte, qualifizierte junge Menschen mit erfahrenen Führungskräften zusammen

In der Gesundheitswirtschaft besteht großer Bedarf an Nachwuchsführungskräften mit interdisziplinärem Wissen und der Fähigkeit zu dessen praktischer Anwendung. Das gilt sowohl für die größte Gruppe im Krankenhaus, die Pflegekräfte, als auch für die Ärzte und die Kaufleute. Die steigende Nachfrage nach solchem Personal verstärkt den Mangel. Die B. Braun-Stiftung will darum erneut unternehmerisch begeisterte, qualifizierte junge Menschen mit den passenden Mentoren aus der Gesundheitswirtschaft zusammenbringen. Für die Konzeptionierung und wissenschaftliche Betreuung zeichnet wie schon zuvor Professor Dr. Andreas J. W. Goldschmidt, Universität Trier, verantwortlich.

In einem strukturierten Rahmen und mit dem vorrangigen Mittel des Wissens-, Erfahrungs- und Methodentransfers von Professoren und „Professionals“ zu dem dringend benötigten Nachwuchs soll das Management in der Gesundheitswirtschaft gefördert werden. Dabei steht der Führungskräftenachwuchs für Krankenhäuser im Mittelpunkt. Die komprimierte Wissensvermittlung und die individuelle Betreuung durch erfolgreiche Persönlichkeiten sollen bereits vorhandene Anlagen und Fähigkeiten weiterentwickeln und stärken und auf die Herausforderungen im Gesundheitsmarkt vorbereiten.

Die Mentorenschaft als Berufung und Ehrenamt

Mentorenschaft ist in diesem Zusammenhang als eine Berufung und ein Ehrenamt zu verstehen, um angehenden Führungskräften den Einstieg in die Verantwortung als Manager zu erleichtern. Die Mentoren, allesamt erfolgreiche und erfahrene Führungskräfte, sollten kein Eigeninteresse im beruflichen Umfeld ihrer Mentees haben. Die Chemie zwischen ihnen und ihren Mentees muss stimmen. Aufgabe ist es, den jeweiligen Mentee zu falsifizieren und zu verifizieren, Perspektiven aufzuzeigen und Erfahrungen weiterzugeben, aber auch zu verhindern, dass Führungskräfte zu sozial inkompetenten Wirtschaftsegoisten werden. Die Mentees, betreute „Trainees“, befinden sich im Rahmen des Mentoringprogramms der B. Braun-Stiftung nicht in einer Organisationslinie mit ihren Mentoren und können sich diese auch nicht selbst aussuchen. Die fachliche und empirische Bereicherung, nicht die Karriere, steht im Vordergrund.

Qualität erfordert Mut zur Selektion

Die Bewerber werden qualitätsgesichert auf der Grundlage ihrer Bewerbungsunterlagen ausgewählt. Professor Dr. Andreas J. W. Goldschmidt und Karl-Josef Schmidt, Kuratoriumsmitglied der B. Braun-Stiftung und Geschäftsführer des St. Josefs-Hospitals in Wiesbaden, werden gemeinsam eine Vorauswahl der zu fördernden Mentees treffen und diese im sogenannten Mentorenmatching mit ihren Mentoren zusammenführen. Die endgültige Entscheidung obliegt dem Kuratorium und dem Vorstand der B. Braun-Stiftung. Die Mentoren unterstützen die Mentees individuell während einer initialen Vorbereitungs- und Evaluierungsphase, in der diese auf ihren künftigen Verantwortungsbereich vorbereitet werden. Die Mentoren fungieren hier als persönliche Ansprechpartner in berufs- und karrierebezogenen Fragen. Vorstände, Geschäftsführer, Verwaltungsdirektoren, Chefärzte, Institutsleiter und weitere Führungskräfte aus Krankenhäusern, Universitäten und der freien Wirtschaft arbeiten ehrenamtlich mit.

Uta Meurer, Prof. Dr. Andreas J. W. Goldschmidt

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