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Seminar: Best Practice Controlling

„Das Ziel ist die Zufriedenheit der Patienten“

„Das Ziel ist die Zufriedenheit der Patienten“

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  • 14.10.2019

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Ausgabe 10/2019

Seite 868

Achim Schütz ist Klinikleiter der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik, Dannenberg, und Business Coach in Hennef.

Am 14. November veranstalten der Bibliomed-Verlag und der Deutsche Verein für das Krankenhaus-Controlling (DVKC) im Dortmunder Westfalenstadion zum zweiten Mal das Seminar "Best Practice Controlling". Achim Schütz, Klinikleiter der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik, wird als Referent vor Ort sein und die Modern Medicine Group Agenda vorstellen. 

Ihr Unternehmen arbeitet derzeit an der Modern Medicine Group Agenda. Was steckt dahinter?

Modern Medicine nach unserer Vorstellung ist die 100-prozentige Fokussierung auf die Verbesserung von Behandlungsqualität und -effizienz unserer Patienten. Das Ziel ist die Stärkung und Zufriedenheit der Patienten, die Sicherstellung der Patientensicherheit und die Produktivität. Wir richten unsere Kern- und Supportprozesse interdisziplinär an den Bedarf unserer Patienten und Kooperationspartner aus. Dabei entwickeln und implementieren wir einen verbundweit evidenzbasierten Best Practise. Dieser muss mess- und steuerbar sein.

Das klingt so selbstverständlich ...

Ja, ist es aber im deutschen Gesundheitswesen nicht. Das ist immer noch geprägt von überholtem Standes- und Silodenken sowie starrer Hierarchien. Im Übrigen ist es die einzige Branche, in der wir wie selbstverständlich Wartezimmer für Kunden haben.

Was ist bei der Erarbeitung von interdisziplinären Prozessen die größte Herausforderung?

Konsequent verfolgt ist das in Deutschland ein Paradigmenwechsel. Andere Länder sind da schon weiter. Die Konsequenzen betreffen alle Mitarbeiter, ob Führungskraft oder nicht. Es geht darum zu verstehen, warum ein Paradigmenwechsel dringend erforderlich ist, überholte Denk- und Handlungsmuster zu verlernen, unser Verhalten (systemgerecht) anzupassen. Wir müssen den Mut haben, neue Dinge auszuprobieren, wenn alte Muster unwirksam sind, und den Verlust hierarchischer Stellungen, des Inselwissens und der Anonymität, hinter der man sich verstecken kann, zu akzeptieren.

Wie lassen sich dabei lebendige Dokumente, die im Alltag verwendet werden, integrieren?

Diese Standards werden intern adaptiert und als Checklisten in den Arbeitsalltag implementiert, ähnlich die des Team-Time-out. Die Integration funktioniert jedoch nur durch das Vorleben der Führungskräfte. 

 

Programm und Anmeldung unter bibliomed.de/controllerseminar

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