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Neuauflage Aktiva-Gutachten

Kostensteigerungen in der Reha

Kostensteigerungen in der Reha

  • f&w
  • BDPK
  • 30.11.2018

f&w

Ausgabe 12/2018

Seite 1144

Die AG MedReha hat erneut die Aktiva – Beratung im Gesundheitswesen GmbH beauftragt, die vergütungsrelevanten Kostensteigerungen für Rehabilitationseinrichtungen zu untersuchen. Das „Gutachten zur aktuellen und perspektivischen Situation der stationären Einrichtungen im Bereich der medizinischen Rehabilitation“ belegt anhand von Modellrechnungen die Kostenveränderungen für Reha-Kliniken für das Jahr 2019.

Anhand statistischer Daten und möglichst belastbarer Prognosen legen die Gutachter die Konsequenzen der erwarteten externen Kostenentwicklung auf die betriebswirtschaftliche Situation der Einrichtungen dar. Die Prognose der Kostensteigerungen für das Jahr 2019 liegt bei durchschnittlich 2,74 Prozent. Die von den Gutachtern genannte Prognose bildet die Steigerungsraten für den reinen Betrieb der Rehabilitationseinrichtungen ab, um die Kostensteigerungen des Jahres 2019 im Durchschnitt zu refinanzieren. Eine Bewertung der Investitionsmittelanteile und deren Finanzierung muss auf Basis der individuellen Situationen der Rehabilitationseinrichtungen zu diesen Steigerungsraten addiert werden. Zudem sind entsprechende Sondertatbestände, die über eine begrenzte Vergütungssatzsteigerung im Rahmen der Grundlohnrate nicht abgedeckt werden, im Bereich der medizinischen Rehabilitation zu beachten. Bei den zu erwartenden Kostensteigerungen fehlen beispielsweise Berechnungen für klinikindividuelle Kostensteigerungen aufgrund höherer Personalkosten.

Die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und die Personalverfügbarkeit sind für die Rehabilitationseinrichtungen ein wesentlicher Risikofaktor geworden. Sie stehen im massiven Wettbewerb um qualifiziertes Personal – nicht nur innerhalb der Rehabilitationsbranche, sondern auch mit anderen Sektoren des Gesundheitswesens wie Krankenhaus, Pflege oder ambulanten Strukturen. Viele Rehabilitationskliniken, die bisher nur vergleichsweise niedrigere Personalvergütungen realisieren konnten, befürchten deutlich überdurchschnittliche Personalkostensteigerungen. Auch die mit dem Fachkräftemangel verbundenen Aufwände für Personalakquise steigen überproportional.

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