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Einstellungsgespräch mit Robert Jakob

Ein Freund offener Worte

Ein Freund offener Worte

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  • Management
  • 26.11.2019

f&w

Ausgabe 12/2019

Seite 1122

Robert Jakob, Kaufmännischer Vorstand am Universitätsklinikum Leipzig (UKL)

Einstellungsgespräch mit Robert Jakob, Kaufmännischer Vorstand am Universitätsklinikum Leipzig (UKL)

Wie lief Ihr erstes Einstellungsgespräch?

In meiner Wahrnehmung ziemlich unterirdisch, aber das geht vermutlich den meisten bei ihrem ersten Erlebnis dieser Art so. Es war in der Sparkasse in Dresden und ich wurde als 18-Jähriger, vom Typ her schüchtern bis nerdig, mit verschiedenen Rollenspielen, Kundenbeschwerden und Ähnlichem traktiert. War aber eine gute Schule wie auch die folgenden zweieinhalb Jahre Ausbildung (die glücklicherweise trotz der negativen subjektiven Wahrnehmung des Gesprächs folgten …).

 Was war Ihr einprägsamstes Erlebnis während eines Bewerbungsgesprächs?

 Es ging um die Nachfolge für meine eigene Stelle, da ich im Unternehmen auf eine andere Position wechselte. Der Kandidat fragte relativ unvermittelt nach, ob denn mein interner Wechsel auf die neue Position nicht eigentlich ein Schritt zurück sei. Außerdem meinte er, dass ich doch sicherlich ein schwieriges Verhältnis zu meinem Vorgänger auf der Stelle haben müsste, weil dieser auch danach im Unternehmen geblieben sei (tatsächlich sind wir gute Freunde). Obwohl ich generell ein Freund offener Worte auch in Bewerbungsgesprächen bin, hat mich das doch ziemlich verblüfft.

Was war zuletzt Ihre größte berufliche Herausforderung?

Meine bisher größte berufliche Herausforderung hat kürzlich begonnen und wird mich noch eine Weile beschäftigen: aus der „zweiten Reihe“ der Charité gewechselt, in der Rolle als Kaufmännischer Vorstand eines Uniklinikums ankommen und diese ausfüllen. Dazu gehört zum Beispiel, mit naturgemäß noch begrenzter Kenntnis des Klinikums und mit den enormen Unsicherheiten bezüglich der Auswirkungen der neuen Pflegefinanzierung und des MDK-Gesetzes gleich in den ersten Wochen einen verabschiedungsfähigen und realistischen Wirtschaftsplan für 2020 aufzustellen.

Die drei meistgenutzten Apps auf Ihrem Smartphone sind …?

Vorn liegen E-Mail und Spiegel online. Platz drei teilen sich DB Navigator, FaceTime, da ich im Moment zwischen Berlin und Leipzig pendele, Wetter online und Google Maps, weil ich Wege in Leipzig überwiegend mit dem Fahrrad zurücklege.

Was tun Sie in Ihrer Freizeit am liebsten, um zu entspannen?

Am liebsten, wenn auch zurzeit nicht am häufigsten: Cello spielen, sei es allein, mit Freunden zur Kammermusik und im Orchester, daneben ist Musik hören, sei es zu Hause oder im Konzert, auch eine passable Alternative.

Dr. Robert Jacob ist seit August 2019 Kaufmännischer Vorstand am Universitätsklinikum Leipzig (UKL). Der 40-Jährige ist Volkswirt. Das UKL verfügt über rund 1.450 Betten und behandelt jährlich über 400.000 stationäre und ambulante Patienten.

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