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Einstellungsgespräch

Rückenwind in Neuss

Rückenwind in Neuss

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  • Management
  • 05.04.2018

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Ausgabe 4/2018

Seite 361

Nicolas Krämer

Dr. Nicolas Krämer ist seit 2014 Kaufmännischer Geschäftsführer der Städtische Kliniken Neuss – Lukaskrankenhaus – GmbH. Zuvor war er seit 2002 in verschiedenen leitenden Positionen im Krankenhauswesen sowie als Mitarbeiter von KPMG/BearingPoint tätig. Er ist Autor zahlreicher Fachbeiträge, Herausgeber des Buchs „Krankenhausmanagement 2.0“ und hat unter anderem einen Lehrauftrag an der Dresden International University.

Wie lief Ihr erstes Einstellungsgespräch?

Als tatendurstiger Hochschulabsolvent stellte ich mich im Jahr 2001 dem Bewerbungsgespräch bei der KPMG in Essen. Das Gespräch war erfolgreich – und brachte mir als Unternehmensberater für den Bereich Health Care den Einstieg ins Gesundheitswesen. Beworben habe ich mich schon vorher, auf einen Ausbildungsplatz zum Betonbauer. Auch nicht unwichtig als Grundlage, ein Kranken-Haus zu führen. Und wenn man noch ein bisschen weiter zurückschaut: Meine erste wirkliche Bewerbung habe ich mit 14 Jahren erfolgreich überstanden. Da wurde ich Bootsjunge in einer Hamburger Segelschule.

Was war Ihr einprägsamstes Erlebnis während eines Bewerbungsgesprächs?

Bei der KPMG wurde mir bedeutet, dass Flexibilität und Mobilität Voraussetzung für eine Einstellung seien. Ich war sehr begeistert und dachte an New York und Tokio. Meine erste Beratertätigkeit bezog sich dann auf eine Klinik im Sauerland …

Was war zuletzt Ihre größte berufliche Herausforderung?

Das war und ist der Abschluss einer Fusion des Lukaskrankenhauses mit zwei benachbarten Kreiskrankenhäusern. Wir versuchen gerade, einen der größten kommunalen Krankenhausverbünde Deutschlands auf den Weg zu bringen. Da summieren sich medizinische, wirtschaftliche, politische und kartellrechtliche Herausforderungen sowie Fragen der Befindlichkeit. Hoch spannend! Ich bin überzeugt, am Ende werden wir zu einem guten Ergebnis kommen.

Die drei meistgenutzten Apps auf Ihrem Smartphone sind ... ?

Da ist zunächst mal die Facebook-App des Lukaskrankenhauses. Wir bieten da immer wieder Neues aus dem Haus, mit guten Bildern und Videos. Mehr als 3.000 Follower unterstützen uns und spornen uns an. Ein bisschen Werbung in eigener Sache: www.facebook.com/lukasneuss.de – schauen Sie mal rein! Außerdem nutze ich als treuer Fan die HSV-App. Meinem Verein geht es wie vielen Krankenhäusern: Er steckt in einer existenzbedrohenden Krise. Da ist es nicht einfach, Fan zu sein. Dritte App: Evangelizo. Ich bin gläubiger Christ und nutze diese App mehrmals am Tag.

Was tun Sie in Ihrer Freizeit am liebsten, um zu entspannen?

Sport treiben und beten. Früher zählte auch das Fernsehen dazu: Bundesliga. Aber die bietet mir leider keine Entspannung mehr, sondern Stress (siehe oben).

Programm-Hinweis

Nicolas Krämer ist Referent des Seminars "Best Practise Controlling" am 22.November im Westfalenstadion Dortmund.

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