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  • Editorial
  • 29.03.2019

f&w Beilage

Ausgabe 4/2019

Seite 289

Stephan Balling

Eines vorweg, um Sie zu beruhigen: Die f&w-Redaktion wirbt nach wie vor für einen positiven Zukunftsblick, wir sind nicht unter die Pessimisten oder Defätisten gegangen. Letzteren Eindruck kann ja gewinnen, wer die Vorschläge für den Titel dieser Ausgabe auf dem 18. Nationalen DRG-Forum und dem 3. Nationalen Reha-Forum gesehen hat: „Das Ende des Wachstums.“ „Die fetten Jahre sind vorbei.“ „The End.“ Welches f&w-Cover am Ende diese Ausgabe ziert, haben Sie auf dem Nationalen DRG-Forum und dem Nationalen Reha-Forum per Voting entschieden, wir bedanken uns für Ihre rege Teilnahme!

Was wir mit unserem Titel und den Vorschlägen meinen: Die Welt ändert sich, gerade auch für die Krankenhäuser. Telemedizin und internetbasierte Therapien, neue medizinische Verfahren, Apps und Biotechnologie – was wir 2017 in unserem Buch „Revolutionary Hospital“ umschrieben haben, bestätigt sich quasi täglich in den Meldungen auf unserem Blog. Als Abonnenten unseres kostenlosen Newsletters bleiben Sie diesbezüglich übrigens immer auf dem aktuellen Stand, Sie erleben den Wandel der medizinischen Versorgung, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

Die Folgen für die Krankenhäuser sind kaum abzuschätzen. Eine erste erfuhren vielen von Ihnen, werte Leser, bereits im vergangenen Jahr: Die Zahl der stationären Fälle stagnierte. Bleibt Nullwachstum das höchste der Gefühle, greifen Sanierungs- und Gewinnstrategien der vergangenen Jahre vielfach nicht mehr, zumindest nicht im stationären Feld. Ambulantisierung heißt ein Zauberwort. Allerdings werden auch ambulante Behandlungen immer komplexer, technisch aufwendiger, sodass sie die Infrastruktur von Krankenhäusern erfordern. Ergo: Das Ende des Wachstums im stationären Sektor geht einher mit neuen Aufgaben für die Krankenhäuser. Dem werden sich künftig übrigens auch Vergütungssysteme und Sektorengrenzen anpassen müssen.

So wie die Autoindustrie sich neu erfinden muss, müssen sich auch die Krankenhäuser neu definieren, was ihre Rolle im Gesundheitssystem ist. Was dort neue Antriebstechniken oder ein neues Produktverständnis als Mobilitätsdienstleister statt als Blechkistenproduzenten sind, ist für die Krankenhäuser zum Beispiel eine neue Medizinstrategie. Darum dreht sich unsere Titelstrecke. Und dem widmen wir uns auch künftig in f&w noch exponierter. In dieser Ausgabe feiert auf Seite 350 die Rubrik „Medizincontrolling“ Premiere. Die Redaktion freut sich, dass der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Medizincontrolling (DGfM), Dr. Nikolai von Schroeders, für uns zur Feder gegriffen hat, um den Auftakttext zu schreiben.

Innovation und höchste Qualität, die Patienten werden von Krankenhäusern künftig noch stärker verlangen, hier Vorreiter zu sein. Das heißt zum Beispiel, dass Behandlungsfehler der Vergangenheit angehören müssen. Das entscheidende Stichwort lautet Patientensicherheit. Auf Seite 318 starten wir dazu mit einer neuen Serie von Fachbeiträgen.

Neu erfinden muss unsere Redaktion übrigens jährlich das Nationale DRG-Forum und das Nationale Reha-Forum. Wenn Sie diese Ausgabe in Händen halten, liegt der wichtigste Branchentreff der Krankenhäuser in Deutschland gerade hinter uns. Das heißt zum einen: Wir arbeiten an der f&w-Sonderausgabe, die Sie in den nächsten Wochen erhalten. Zum anderen bedeutet das: Die Vorbereitungen für das 19. Nationale DRG-Forum und das 4. Nationale Reha-Forum am 19. und 20. März 2020 haben begonnen. Sie haben Ideen, was dort unbedingt diskutiert werden sollte? Dann schreiben Sie mir: stephan.balling@bibliomed.de. Schließlich ist es Ihr Forum.

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