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Kosten für Arzneimittel sind deutlich gestiegen

Kosten für Arzneimittel sind deutlich gestiegen

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  • 01.05.2008

Die Krankenkassen könnten bis zu 5,6 Milliarden Euro bei Arzneimitteln ohne Qualitätseinbußen einsparen. Dies könne die Beitragszahler um rund 0,6 Punkte entlasten, sagte der Heidelberger Pharmakologe Prof. Dr. Ulrich Schwabe, Herausgeber des alljährlich im Herbst erscheinenden Arzneiverordnungs-Reports, bei dessen Vorstellung Ende September 2008 in Berlin.

Die Steigerungsraten bei Arzneimitteln betrugen 2007 6,7 Prozent auf rund 28 Milliarden Euro und im ersten Halbjahr 2008 5,7 Prozent. Der jüngste Anstieg wäre ohne Preissenkungen von Generika noch drastischer ausgefallen. Besonders teuer seien patentgeschützte Arzneimittel. Mit amerikanischen Preisen am Markt für diese Medikamente ließen sich allein für zwei Arzneigruppen 320 Millionen Euro sparen, schreibt die Financial Times Deutschland. Bei Analogpräparaten betrügen die Einsparmöglichkeiten 1,3 Milliarden Euro. Auch der Verzicht auf umstrittene oder auf teure Präparate mit keinem oder nur geringem Zusatznutzen brächte weitere Einsparungen. Zudem sei die sogenannte Strukturkomponente ein Kostentreiber: Nicht mehr, sondern teurere Medikamente seien verschrieben worden.
Für 2009 rechnet Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) mit einem weiteren Anstieg der Arneimittelkosten um 6,6 Prozent, das entspricht 2,2 Milliarden Euro.


f&w 5/2008, Seite 458

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