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Einstellungsgespräch

Auf einen Kaffee

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  • Management
  • 30.08.2018

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Ausgabe 9/2018

Seite 846

Bernadette Rümmelin

Wie lief Ihr erstes Einstellungsgespräch?

Das war 1993. Ich wollte an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg – damals hieß diese noch Berufsakademie – Sozialpädagogik studieren mit dem Schwerpunkt „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“. Dafür brauchte ich ein Unternehmen, bei dem ich den praktischen Teil des dreijährigen Studiums absolvieren konnte. Die AOK Baden-Württemberg bot damals eine solche Praktikantenstelle an. Ich war überrascht, vier ernst dreinschauende Herren in Anzug und Krawatte vor mir zu finden, alle in hoher Funktion und keiner aus dem Sozialdienst. Der Geschäftsführer allein stellte die Fragen und war offenkundig selbst skeptisch, eine angehende Sozialpädagogin anzustellen. Den Job hab ich trotzdem bekommen und auch angenommen.

Was war Ihr einprägsamstes Erlebnis während eines Bewerbungsgesprächs?

Nach meinem Sozialpädagogik-Diplom habe ich berufsbegleitend noch BWL studiert. Mit dem zweiten Diplom in der Tasche, hatte mir die AOK eine Stelle im Krankenhauscontrolling bei der Hauptverwaltung angeboten – ein Angebot, das man eigentlich nicht ablehnt. Viel lieber hätte ich allerdings in dem damals neu geschaffenen Bereich zur DRG-Einführung mitgearbeitet. Beim Gottesdienst in meinem Heimatort hat mich zeitgleich Herr Brobeil angesprochen, Geschäftsführer der Vinzenz von Paul Hospital gGmbH, wo ich während des Studiums ein Praxissemester absolviert hatte. Noch am selben Abend fand bei ihm zu Hause am Küchentisch ein spontanes Bewerbungsgespräch statt. Ich bekam eine völlig neu geschaffene Stelle angeboten: eine Stabsstelle zur Unternehmensentwicklung und DRG-Einführung in der Neurologischen Klinik. Daraufhin entschied ich mich, auf die andere Seite zu wechseln und der Kassenseite den Rücken zu kehren. Dies war bis dato mein individuellstes Einstellungsgespräch, und ich habe daraus mitgenommen, dass ich mich mit Bewerbern heute gerne auch in alltäglichen Settings, wie zum Beispiel im Café auf dem Heimweg, zum Gespräch verabrede. Der AOK Baden-Württemberg bin ich als Versicherte aber bis heute treu geblieben.

Was war zuletzt Ihre größte berufliche Herausforderung?

Die größte Herausforderung in meiner jetzigen Funktion als Verbands­vertreterin in Berlin besteht darin, den Bezug zu dem nicht zu verlieren, was die Verantwortlichen in den Krankenhäusern vor Ort bewegt.

Die drei meistgenutzten Apps auf Ihrem Smartphone sind …?

Am meisten nutze ich sicher WhatsApp. Ich fahre in Berlin viel mit dem Rad und suche die besten Radstrecken immer über Google Maps. Und dann gibt es da noch eine Shopping-App ...

Was tun Sie in Ihrer Freizeit am liebsten, um zu entspannen?

Familie und Freunde sind wichtig, nur leider nicht alle in Berlin. Deshalb telefoniere ich viel und whatsappe. Kochen und Yoga sorgen für Entspannung.

Autor

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