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  • 03.03.2017

Gesundheits Wirtschaft

Ausgabe 6/2016

Seite 52

Ein Plakat aus dem Jahr 1959: „Der Stein des Anstoßes wird beseitigt. Die Geschlechtskranken-Abteilung der Poliklinik führt jede ihr bekannt werdende Ansteckungsquelle durch intensive, wenn nötig zwangsweise erfolgende Behandlung der Heilung zu.“

In der DDR wurden mehrere Zehntausend Mädchen und Frauen in geschlossene Venerologische Stationen zwangseingewiesen. Dort sollten sie zu sozialistischen Persönlichkeiten erzogen werden. Der Aufenthalt in den Stationen hatte gravierende somatische und psychische Folgen.

Oft genügte allein der Verdacht: In geschlossene Venerologische Stationen wurden Mädchen und Frauen ab dem zwölften Lebensjahr zwangseingewiesen, wenn sie eine Geschlechtskrankheit hatten oder vermutlich an einer solchen erkrankt...

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