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Erreger Klebsiella Pneumoniae

UKF gibt Entwarnung nach Hygiene-Alarm

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Nach dem Tod dreier schwerstkranker Patienten, an denen ein multiresistenter Erreger nachgewiesen wurde, besteht am Universitätsklinikum Frankfurt nach offiziellen Angaben keine Gefahr mehr für Patienten. Wie das Klinikum am Sonnabend mitteilte, war zunächst ein Patient mit äußerst geringer Überlebenschance, der aus einem Krankenhaus im Rhein-Main-Gebiet ans Universitätsklinikum verlegt wurde, an seiner schweren Erkrankung gestorben. An ihm wie an einer weiteren inzwischen verstorbenen Patientin sei der multiresistente Erreger Klebsiella Pneumoniae nachgewiesen wurden. Das löste laut dem Klinikum umfangreiche Hygiene- und Isolationsmaßnahmen aus. Hierzu seien Bereiche der Intensivstation gesperrt, Patienten verlegt und planbare Operationen verschoben worden. Fachkräfte säuberten die betroffene Station anschließend in einer mehrstufigen Desinfektionsreinigung.

Insgesamt habe das Klinikum dem zuständigen städtischen Gesundheitsamt fünf positive Proben angezeigt, von denen eine einzelne Probe einem dritten und zu dem Zeitpunkt der Proben bereits verstorbenen Patient gehörte. Zwei weitere Patienten weisen derzeit Besiedlungen mit Klebsiella Pneumoniae auf, sind laut dem Klinikum aber nicht erkrankt und werden derzeit streng isoliert behandelt. Obgleich bislang keine weiteren positiven Proben vorliegen, will das Klinikum nicht ausschließen, dass sich unter den weiteren genommenen Proben weitere positive Fälle befinden. Das städtische Gesundheitsamt habe die Hygienemaßnahmen des Klinikums als zeit- und sachgerecht bezeichnet und sehe keine Veranlassung zu weiteren Maßnahmen.

Autor

 Peter Carqueville

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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