Geburtenrekorde an ostdeutschen Unikliniken gemeldet

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So viele Geburten wie vor dem Mauerfall: Diesen Rekord hat das Uniklinikum Jena diese Woche verkündet. 1.518 Geburten gab es im Jahr 2014 an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Uniklinikum Jena (UKJ). Das seien noch einmal fast 100 Geburten mehr als im Vorjahr und so viele "wie zuletzt vor 25 Jahren", sagte der Direktor der Abteilung Geburtshilfe, Ekkehard Schleußner. Allerdings sei auch die Zahl der Risikoschwangerschaften stark gestiegen. Trotzdem sei „die Kaiserschnitt-Rate im vergangenen Jahr bei uns erneut unter 30 Prozent geblieben", so Schleußner weiter.

Auch die Unikliniken in Leipzig und Dresden haben für 2014 Rekord-Geburtszahlen vermeldet. Die höchste Zahl Sachsens konnte die Station in Leipzig vermelden: 2.549 Kinder wurden dort auf die Welt gebracht. Dresden konnte mit 2.519 Babies nach eigenen Angaben so viele Geburten wie noch nie in der Geschichte der Klinik begrüßen. Nach Informationen des Bundesministeriums für Familien ist der Geburtenrückgang der letzten Jahrzehnte inzwischen zum Stillstand gekommen. Die Zahl der Geburten pro Frau bleibt konstant, die Zahl der Frauen geht insgesamt aber zurück. Im Osten Deutschlands hat sich die Zahl der Geburten seit dem Einbruch nach der Wiedervereinigung inzwischen erholt und lag 2011 mit 1,43 Geburten pro Frau geringfügig höher als im Westen, befindet sich aber immer noch deutlich unter dem Wert von 2,1, um den Rückgang der Bevölkerungszahl hierzulande aufzuhalten.

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