Kein erhöhtes Infektionsrisiko durch Flüchtlinge

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Die Sorge, aufgrund der wachsenden Zahl von Flüchtlingen steige die Gefahr einer Infektion mit gefährlichen Erregern, ist unbegründet. Zu diesem Ergebnis kommt das Asklepios-Großlabor Medilys nach Auswertung seiner Screening-Befunde zu multiresistenten Erregern der vergangenen Monate. Wie aus einer Mitteilung der Asklepios Kliniken hervorgeht, hätten die Tests auf die Erreger MRSA und MRGN bei Risikopatienten die Aussagen des Robert Koch-Instituts bestätigt, wonach es derzeit keine relevante Infektionsgefährdung der Allgemeinbevölkerung durch Asylsuchende gibt. Befürchtungen in dieser Richtung seien unbegründet, sagt Susanne Huggett, Leitende Ärztin der Krankenhaushygiene der sieben großen Asklepios Kliniken in Hamburg. „Flüchtlinge leiden nach unseren Erkenntnissen in der Regel nicht häufiger unter chronischen Erkrankungen, bringen aus ihrer Heimat nur selten gefährliche, multiresistente Erreger mit und stellen somit aus medizinischer Sicht auch keine erhöhte Gefahr für die Bevölkerung dar."

Seit Jahren untersucht Asklepios in Hamburg mit einem speziellen Screening alle Risikopatienten systematisch und konsequent auf bestimmte resistente Bakterien. Allein im Jahr 2015 gab es dort 150.000 Screenings auf resistente Keime.

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