Jeder dritte Klinikpatient wurde 2015 operiert

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Etwa sieben der knapp 19,7 Millionen stationär behandelten Patienten an deutschen Krankenhäusern wurden 2015 operiert. Wie aus den aktuellen Zahlen des statistischen Bundesamts hervorgeht, hat sich der Anteil gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Demnach war rund die Hälfte der Patienten mit chirurgischem Eingriff 60 Jahre oder älter.

Zu den häufigsten Operationen in der Altersgruppe 60-plus zählten sogenannte „andere Operationen am Darm", zum Beispiel das Lösen von Verwachsungen oder die Aufdehnung von Darmabschnitten. Danach folgten endoskopische Operationen an den Gallengängen und vor allem bei Frauen die Implantation einer Endoprothese am Hüftgelenk.

Arthroskopische Operationen am Gelenkknorpel und an den Menisken spielten insbesondere bei den 45- bis 59-Jährigen eine große Rolle. Bei den Frauen in diesem Alter lagen die Operationen an Mittelfußknochen oder den Zehengliedern des Fußes an erster Stelle. Bei den Männern folgten nach den arthroskopischen Gelenkoperationen die Wiederbefestigung und Plastik am Kapselbandapparat des Schultergelenks mittels Arthroskop.

Bei Frauen von 15 bis 44 Jahre waren Operationen, die im Zusammenhang mit Entbindungen stehen, am häufigsten. An Männern dieser Altersgruppe wurden in erster Linie operative Eingriffe an der unteren Nasenmuschel vorgenommen.

Unter den Kindern bis 14 Jahre gehörten das Einschneiden des Trommelfells zur Eröffnung der Paukenhöhle sowie die Entfernung der Rachenmandeln zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen.

 

 

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