Bremen hat die ersten Mittel aus dem Krankenhaustransformationsfonds für das laufende Jahr vergeben.
Demnach erhalten die Gesundheit Nord und das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide in den kommenden Jahren mehr als 150 Millionen Euro, wovon das Land Bremen rund 46 Millionen Euro beisteuert. Das Bundesamt für Soziale Sicherheit muss dem Entschluss noch zustimmen. Die Gesundheit Nord wird davon einen großen Teil der Kosten, die durch die Verlagerung des Klinikums Links der Weser ans Klinikum Bremen Mitte entstehen, finanzieren. „Wir wollen alle Bremer Krankenhäuser bei den anstehenden Veränderungen in den kommenden Jahren mit vielen Millionen Euro unterstützen, die Gesundheit Nord und das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide sind erst der Anfang", kommentierte Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard.
Den Löwenanteil des Geldes fließt in den Standort Bremen-Mitte. Die Gesamtkosten für das Vorhaben in Bremen-Mitte belaufen sich auf 172,9 Millionen Euro. Neben den für die Verlagerung von Gebäuden, in denen künftig unter anderem kardiologische Stationen, OP-Bereiche, die Palliativstationen oder die Kardiologisch Angiologische Praxis (KAP) verortet sein werden, wird zusätzlicher Platz für die Zentrale Notaufnahme oder das Zentrallabor geschaffen.
Rund 120 Millionen Euro der entstehenden Kosten werden aus dem Krankenhaustransformationsfonds getragen, rund 15 Millionen Euro stammen aus regulären Krankenhausinvestitionsmitteln, zehn Millionen Euro sind Kapitalmittel der Gesundheit Nord. Darüber hinaus stellt die Kommune Bremen 28,1 Millionen Euro als Investitionszuschuss zur Verfügung.
mau
