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Umfrage: Jeder dritte Arzt fühlt sich schlecht auf ePA vorbereitet

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Umfrage: Jeder dritte Arzt fühlt sich schlecht auf ePA vorbereitet
© Natali_Mis

Die elektronische Patientenakte (ePA) geht zum 1. Januar 2021 an den Start. Zu den Pflichten der Ärzteschaft gehört dann nicht nur, diese zu befüllen, sondern auch ihre Patienten bei der Nutzung zu unterstützen. Allerdings fühlen sich nur 27 Prozent der Ärzte gut oder sehr gut für eine Beratung zur ePA gewappnet, 40 Prozent der Befragten sind unentschieden. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der Barmer unter 1.000 Ärzten von März bis Mai dieses Jahres hervor. Zudem wünschen sich 94 Prozent mehr Informationen. 

Wie aus der Umfrage weiter hervorgeht, wünschen sich 57 Prozent der Befragten auch mehr Informationen zur elektronischen Patientenakte als Instrument zur Zusammenarbeit mit anderen Ärzten. Darüber hinaus sind die Datensicherheit und die Anbindung der ePA an die Telematik-Infrastruktur für mehr als die Hälfte der Befragten besonders von Interesse. „Bewähren wird sich die ePA, wenn Ärzte sie in ihren Alltag integrieren. Alle positiven Effekte, die wir uns erhoffen, wie eine bessere Transparenz zum Gesundheitsstatus der Patienten oder die Vermeidung von Fehlmedikation, hängen davon ab, dass Ärzte die Akte nutzen und empfehlen“, sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Barmer, Jürgen Rothmaier. Aus diesem Grund sei es wichtig, so viel Transparenz wie möglich darüber zu schaffen, was auf alle Beteiligten zukommt.

Autor

 Christina Schröder

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