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Verstaatlichung

CFM wird Charité-Tochter

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Die Facility Management GmbH (CFM) wird wieder eine hundertprozentige Tochter der Charité. Der Aufsichtsrat des landeseigenen Universitätsklinikums in Berlin hat heute laut Pressemitteilung des Senats in seiner Sitzung den Vorstand beauftragt, die notwendigen Schritte einzuleiten und das Vorhaben bis zum 1. Januar 2019 abzuschließen. Ab Ende 2017 soll in der CFM darüberhinaus ein tarifvertraglich vereinbarter Grundlohn von 11 Euro pro Stunde gelten. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte: „Gesundheitsversorgung als Daseinsvorsorge ist eine öffentliche Aufgabe.“

Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité erklärte, die Rückführung der CFM in einer hundertprozentige Charité-Tochter bei gleichzeitiger Fortführung ihrer gegenwärtigen Aufgaben stelle sein Klinikum „vor große Herausforderungen – insbesondere angesichts der Erwartungen des Senats, auch weiterhin einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können und den Erwartungen Berlins an exzellente Forschung, Lehre und Krankenversorgung durch die Charité“. 

Der Senat beziffert die Einmalkosten der Rekommunalisierung auf sieben Millionen Euro. Die Mehrkosten für den Grundlohn betrügen 4,2 Millionen Euro im Jahr. Im Doppelhaushalt will die Landesregierung der Charité 2018 für Investitionen 7,5 Millionen Euro und 2019 2,5 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stellen.

Autor

Dr. Stephan Balling

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