Psych-Reform

DGPPN fordert Lauterbach zum Handeln auf

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DGPPN fordert Lauterbach zum Handeln auf
Andreas Meyer-Lindenberg, Präsident DGPPN © Daniel Lukac

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hat ein Positionspapier vorgelegt. Damit knüpft die Fachgesellschaft an die Empfehlungen der Regierungskommission an. 

"Eine gestiegene Nachfrage nach Behandlungen, der demografische Wandel, der Mangel an Fachkräften – in unseren Kliniken herrscht ein enormer Versorgungsdruck, eine sehr starke Leistungsverdichtung", sagte Andreas Meyer-Lindenberg, Präsident der DGPPN. Deshalb habe man Empfehlungen für die Weiterentwicklung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung mit den Mitteln des Krankenhauses erarbeitet. "Sie sind konkret und sollten noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden."

Die Fachgesellschaft plädiert unter anderem für die Weiterentwicklung der regionalen Versorgungsverpflichtung der psychiatrischen Kliniken und Fachabteilungen. Die damit einhergehende Krisen- und Notfallversorgung soll bundesweit einheitlich definiert werden. Globalbudgets sollen settingübergreifende Behandlungen ermöglichen und flexibel den jeweiligen Behandlungsbedarf aufgreifen können. 

"Die regionale Versorgungsverpflichtung und die Finanzierung durch Globalbudgets schaffen wesentliche Rahmenbedingungen, die sich in Modellprojekten als erfolgreich erwiesen haben", so Meyer-Lindenberg. 

Das vollständige Positionspapier, das von mehreren Gesellschaften und Verbänden unterstützt wird, kann hier heruntergeladen werden.

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