Krankenhausplanung NRW

Josefs-Gesellschaft bündelt Kölner Kliniken

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Frank Dünnwald (GF St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind), Stephan Prinz (JG-Vorstand), Tim Schilling (Hauptgeschäftsführer Krankenhäuser Köln-Kalk und Köln-Deutz), Martin Tölle (Sprecher JG-Vorstand) und Marcus Kirchmann (GF Ev. Krankenhaus Köln-Kalk)
(von links) Frank Dünnwald (GF St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind), Stephan Prinz (JG-Vorstand), Tim Schilling (Hauptgeschäftsführer Krankenhäuser Köln-Kalk und Köln-Deutz), Martin Tölle (Sprecher JG-Vorstand) und Marcus Kirchmann (GF Ev. Krankenhaus Köln-Kalk) © Kaya Erdem

Die Josefs-Gesellschaft (JG) bündelt die Leitung ihrer beiden rechtsrheinischen Krankenhäuser in Köln.

Tim Schilling hat die Gesamtgeschäftsführung des Evangelischen Krankenhauses Köln-Kalk (EVKK) und des Eduardus-Krankenhauses Köln-Deutz übernommen. Das teilte die Josefs-Gesellschaft am Dienstag mit.

Beide Häuser sollen künftig unter dem Verbundnamen „JG Rhein-Kliniken Deutz • Kalk“ enger zusammenarbeiten. Sie bleiben rechtlich selbstständig und behalten ihre bisherigen Namen. Die JG will nach eigenen Angaben medizinische Leistungen stärker abstimmen, Doppelstrukturen abbauen und Verwaltungs- sowie Organisationsprozesse zusammenführen.

Der neue Hauptgeschäftsführer kommt von den GFO Kliniken Bonn. Dort verantwortete er zuletzt als Kaufmännischer Direktor die wirtschaftliche Steuerung von drei Klinikstandorten. Zuvor arbeitete er unter anderem in der Krankenhausberatung sowie in den Bereichen Medizincontrolling, Restrukturierung, Finanzmanagement und Krankenhausentwicklung.

Verbund reagiert auf Krankenhausplanung in NRW

Mit der neuen Struktur reagiert die Josefs-Gesellschaft zugleich auf die Vorgaben der Krankenhausplanung Nordrhein-Westfalen. Nach Angaben des Trägers soll die engere Zusammenarbeit die Voraussetzungen schaffen, um Versorgungsschwerpunkte klarer zu definieren und Leistungsangebote zwischen den Standorten besser zu koordinieren.

Geplant ist eine stärkere Abstimmung medizinischer Leistungen. Die Krankenhäuser wollen konkurrenzierende Angebote reduzieren und ihre jeweiligen Schwerpunkte weiterentwickeln. Die Versorgung im rechtsrheinischen Köln soll dadurch langfristig gesichert werden.

Kirchmann bleibt Geschäftsführer des EVKK

Schilling arbeitet künftig mit Marcus Kirchmann zusammen, der weiterhin Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses Köln-Kalk bleibt. Kirchmann hatte in den vergangenen Jahren mehrere strategische Projekte für das Haus angestoßen. Dazu zählen die Einstufung in die erweiterte Notfallversorgung, die Einführung einer Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) für Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sowie der Aufbau einer Palliativstation.

Personelle Veränderungen gibt es auch am Eduardus-Krankenhaus. Frank Dünnwald, der das Haus in den vergangenen drei Jahren geführt hatte, konzentriert sich seit dem 1. Juli wieder auf seine Aufgaben als Geschäftsführer des St. Elisabeth-Krankenhauses Köln-Hohenlind. Nach Angaben der Josefs-Gesellschaft bleibt er dem Eduardus-Krankenhaus innerhalb des Trägerverbundes verbunden.

cs

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