757,3 Millionen Euro betriebliche Erträge, rund 130.000 behandelte Patienten und 9.100 Mitarbeiter: Diese Kennzahlen prägen das Geschäftsjahr 2025 der Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo). Das geht aus dem Jahresbericht der kbo hervor.
Die betrieblichen Erträge der kbo sind im Jahr 2025 auf 757,3 Millionen Euro gewachsen. Das entspricht einem Plus von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig bereitete der Verbund die Übernahme der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung in Ingolstadt und Eichstätt vor, die Anfang 2026 unter dem Dach der neu gegründeten kbo-Donau-Altmühl-Kliniken erfolgt ist.
Erträge wachsen um mehr als 57 Millionen Euro
Nach Angaben des kbo-Jahresberichts stiegen die betrieblichen Erträge des Konzerns von 700 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 757,3 Millionen Euro im Jahr 2025. Damit erhöhte sich das Gesamtvolumen um 57,4 Millionen Euro. Die Bilanzsumme lag zum Jahresende bei 705,3 Millionen Euro.
Zu den größten Gesellschaften zählen das kbo-Isar-Amper-Klinikum mit Erträgen von 373,9 Millionen Euro sowie das kbo-Inn-Salzach-Klinikum mit 149,7 Millionen Euro.
Mehr als 130.000 Patienten in Oberbayern
Der Verbund betreibt nach eigenen Angaben mehr als 50 Standorte in Oberbayern und versorgt jährlich rund 130.000 Patienten in den Bereichen Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Sozialpädiatrie und Neurologie. Rund 9.100 Mitarbeiter arbeiten in den Einrichtungen.
2025 verzeichnete kbo unter anderem 25.318 vollstationäre Fälle in der Akutpsychiatrie, 6.077 teilstationäre Behandlungen sowie 101.062 Kontakte in den psychiatrischen Institutsambulanzen. Die stationsäquivalente Behandlung (StäB) erreichte 551 Fälle.
Versorgung in Nordoberbayern wird erweitert
Ein Schwerpunkt lag 2025 auf den Vorbereitungen zur Integration der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung in der Region 10 mit den Standorten Ingolstadt und Eichstätt. Dafür gründete kbo die kbo-Donau-Altmühl-Kliniken gGmbH. Zudem baute der Verbund ambulante, tagesklinische sowie digital gestützte Versorgungsangebote weiter aus und intensivierte Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung.
Der vollständige Jahresbericht 2025 steht bei kbo zum Download bereit.
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