Die Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 15 Millionen Euro auf 311,7 Millionen Euro. Wie der kommunale Maximalversorger mitteilte, resultiert diese Veränderung hauptsächlich aus der Steigerung des Landesbasisfallwerts sowie der Erhöhung des Pflegebudgets infolge einer deutlichen Personalsteigerung – verbunden mit den in 2025 stattgefundenen Tarifsteigerungen. Der 2024 eigeleitete Konsolidierungsplan mit Projekten in der Beschaffung, Personalstruktur, Dienstplanung, OP-Organisation und Reduzierung von Fremdpersonal habe sein Ziel von acht Millionen Euro Aufwandsreduzierungen erreicht. Im Vorjahr betrug das Jahresergebnis noch minus 7,7 Millionen Euro. Lesen Sie dazu auch das Bilanzgespräch mit Klinikchef Michael Ackermann in der Klinikzeitrschrift f&w.
Parallel zur Planungsreform in NRW und der Krankenhausreform des Bundes organisiert sich das Klinikum Bielefeld gerade um: Gemeinsam mit benachbarten Standorten entwickelt sich der Maximalversorger zu einer Uniklinik klassischen Zuschnitts. Das Universitätsklinikum Ostwestfalen-Lippe (OWL) ist Zusammenschluss der Evangelisches Klinikum Bethel (EvKB) mit dem Krankenhaus Mara (Campus Bielefeld-Bethel), dem Klinikum Bielefeld und dem Klinikum Lippe.
Die universitäre Ausrichtung zeigt sich am Klinikum Bielefeld etwa in der Neuzuweisung der Stammzelltransplantation am Standort, woraufhin mit den drei Klinikträgern des UK OWL eine gemeinsame Einrichtung des Stammzelltransplantationszentrum entstehen wird. Der Bau der Infrastruktur für Studierende und die Berufung von Universitätsprofessoren läuft ebenfalls an. Das Klinikum mit rund 3.000 Mitarbeitenden versorgte 2025 rund 150.000 Patienten.
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