Prozessauftakt

Klinikum Fürth: Ex-Mitarbeiter fingierte Rechnungen

  • News des Tages
Klinikum Fürth: Ex-Mitarbeiter fingierte Rechnungen
© GettyImages/SimonLukas

Ein ehemaliger Mitarbeiter des Klinikum Fürth hat gestanden, Rechnungen von rund einer halben Million Euro fingiert zu haben. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, war der 45-jährige Angeklagte Personalleiter im Klinikum Fürth. Er habe im Klinikum überdurchschnittlich viel gearbeitet und kaum Freizeit gehabt, dafür habe er eine Kompensation gewollt.

Daneben führte er eine eigene Firma. In deren Namen stellte er zwischen Oktober 2018 und Juli 2020 insgesamt 64 Rechnungen an das Krankenhaus - etwa für Schulungen. Es handelte sich jedoch um Scheinrechnungen; Leistungen lagen ihnen keine zugrunde. Weil der Angeklagte in seiner Position Aufträge im Namen des Klinikums an Dritte vergeben und die Rechnungen als sachlich richtig freizeichnen konnte, blieben die Scheinrechnungen zunächst unbemerkt.

Außerdem wird dem Mann vorgeworfen, in den Jahren 2016 bis 2019 keine Umsatzsteuererklärungen für seine Firma abgegeben zu haben, schreibt die dpa. Dadurch soll er Umsatzsteuer in Höhe von rund 130.000 Euro verkürzt haben.

Der Staatsanwalt stellte zu Prozessbeginn eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren in den Raum. Insgesamt sind elf Verhandlungstage angesetzt, ein Urteil könnte im August fallen.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche

Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich