Die Marienhaus-Gruppe stellt die Leitung ihrer Medizinischen Versorgungszentren neu auf. Zum 1. August übernimmt Lioba Iatridis die Geschäftsführung der Marienhaus MVZ GmbH.
Iatridis folgt auf Thorsten Kopp, der die Position bis zum 31. Juli innehat. Kopp wechselte bereits zum 1. Juni in die Funktion des Regionalgeschäftsführers für Rheinland-Pfalz Nord/Nordrhein-Westfalen. Dort verantwortet er die Kliniken in Neuwied, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Bonn.
Fokus auf ambulante Versorgung
Mit der Personalie reagiert die Marienhaus-Gruppe eigenen Angaben zufolge auf strukturelle Veränderungen im Gesundheitswesen. Im Mittelpunkt steht der Ausbau ambulanter Versorgungsangebote. Die zunehmend ambulante Behandlung gilt als eine der zentralen Entwicklungen der Branche.
Iatridis leitet seit November 2024 die operative Einheit Ambulante Medizin innerhalb der Gruppe. In dieser Funktion arbeitete sie eng mit Kopp zusammen und begleitete den Ausbau der MVZ-Strukturen.
Vernetzung von ambulanter und stationärer Medizin
In der Marienhaus MVZ GmbH bündelt der Träger seine ambulanten Leistungen. Dazu zählen allgemeinmedizinische und fachärztliche Angebote. Die Einrichtungen sollen die Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung stärken.
Nach Angaben des Unternehmens spielen die MVZ vor allem in ländlichen Regionen eine wichtige Rolle für die Sicherstellung der medizinischen Versorgung. Sie dienen zugleich als Schnittstelle zu den Kliniken der Gruppe.
Kopp bleibt für Ambulantisierung zuständig
Kopp bleibt trotz seines Wechsels in die Regionalverantwortung inhaltlich mit dem Thema verbunden. Er wird die Ambulantisierung innerhalb der Kliniksparte weiterhin verantworten. Zudem soll er gemeinsam mit Iatridis die Zusammenarbeit zwischen Kliniken und MVZ weiterentwickeln.
cs

