Das St. Elisabeth Lahnstein hat nach der Übernahme durch die Barmherzigen Brüder Trier (BBT-Gruppe) in 2025 ein positives Jahresergebnis erzielt. Grundlage sind neue Budgetverhandlungen, Personalaufbau und strukturelle Anpassungen, teilt das Haus mit.
Seit der Integration in die BBT-Gruppe gehört das St. Elisabeth Lahnstein zur BBT-Region Koblenz-Saffig. Für das Jahr 2025 verzeichnet die Einrichtung ein positives Jahresergebnis. Die Entwicklung basiert auf der Übernahme bestehender Strukturen und Mitarbeitender sowie organisatorischen Anpassungen.
Ein zentraler Faktor sind neu geführte Budgetverhandlungen. Zuvor erfolgte über längere Zeit keine Anpassung der Vergütungssätze. Nach ersten Verhandlungsergebnissen verbesserte sich die Erlössituation.
Medizinische Leitung und Personalaufbau
Am Standort übernahm Esther Jacobi die Funktion als Chefarzt und Ärztlicher Direktor. Im Anschluss baute das St. Elisabeth Lahnstein die ärztliche Struktur weiter aus. 2026 stellte die Klinik zwei weitere Ärzte ein.
Parallel dazu treibt das Haus den Aufbau in der Pflege voran. Die Rekrutierung von Pflegekräften bleibt ein Schwerpunkt. Zudem beschäftigt die Klinik erstmals seit längerer Zeit wieder Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflege.
Bauprojekte und Versorgung
Das St. Elisabeth Lahnstein setzt zudem mehrere Bauprojekte um. Dazu zählt ein Außenbereich für eine geschützte Station. Darüber hinaus plant die Klinik eine neue Station für gerontopsychiatrische Patienten im dritten Obergeschoss.
Zusätzlich bereitet die Einrichtung die Erweiterung eines Therapiezentrums im Untergeschoss vor. Dort entstehen ambulante Heilmittelpraxen. Das Projekt steht vor dem Bauantragsverfahren.
Bis 2028 plant das St. Elisabeth Lahnstein die Fertigstellung des Außenbereichs sowie die Inbetriebnahme der neuen gerontopsychiatrischen Station. Ziel ist der weitere Ausbau der Versorgungsstruktur am Standort.
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