Das Universitätsklinikum Ulm hat seinen Digitalisierungsgrad in der dritten Evaluation des Digitalradar Krankenhaus deutlich gesteigert. Der Wert liegt mit 72 Punkten über dem Durchschnitt der Vergleichsgruppe (55 Punkte).
Das Uniklinikum Ulm erreicht in der dritte Evaluation des Digitalradar Krankenhaus einen Reifegrad von 72 Punkten. 2021 bei der ersten Evaluation lag der Wert noch bei 35 Punkten, 2024 bei der zweiten noch bei 48 Punkten. Damit verbessert sich die UKU deutlich gegenüber der Vergleichsgruppe, die im Durchschnitt 55 Punkte erreicht. Im gleichen Zeitraum verbessert sich die Vergleichsgruppe von 33 Punkten über 42 Punkte auf 55 Punkte. Zu Beginn der Erhebung lag das Haus im Mittelfeld, inzwischen hebt es sich klar vom Durchschnitt ab.
Klinische Prozesse treiben den Digitalisierungsschub
Im Themenfeld „klinische Prozesse“ steigert das UKU seinen Reifegrad von 38 Punkten im Jahr 2021 auf 78 Punkte. Grundlage sind zentrale Digitalisierungsprojekte, die im Zuge des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) umgesetzt wurden. Dazu zählen unter anderem digitale Kurve und Medikation, ein Patientenportal sowie Maßnahmen in der IT-Sicherheit.
Nach Abschluss zentraler Projekte verlagert sich der Schwerpunkt auf die Nutzung und Integration der Anwendungen. Das UKU richtet Prozesse stärker an bestehenden Strukturen aus und stabilisiert die eingeführten Systeme. Ziel bleibt, digitale Anwendungen an die Anforderungen von Mitarbeitern und Patienten anzupassen.
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