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Krankenhausplanung

Ergebnisse zu planungsrelevanten Qualitätsindikatoren veröffentlicht

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute den ersten Bericht über Qualitätsergebnisse veröffentlicht, die für die Krankenhausplanung relevant sind. Darin enthalten sind die Ergebnisse aus dem Jahr 2017 zu elf Qualitätsindikatoren aus den Bereichen gynäkologische Operationen, Geburtshilfe und Mammachirurgie. Zu einzelnen Krankenhausstandorten gibt es eine fachliche Bewertung, ob eine zureichende oder unzureichende Qualität vorliegt. Insgesamt hat das Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) im Auftrag des G-BA die Daten von 1084 Krankenhäusern ausgewertet.

Der G-BA hatte mit dem Krankenhausstrukturgesetz 2016 die Aufgabe erhalten, planungsrelevante Qualitätsindikatoren zu entwickeln. Sie sollen den für die Krankenhausplanung zuständigen Landesbehörden und den Landesverbänden der Krankenkassen und Ersatzkassen bei der Beurteilung helfen. Und zwar geht es darum zu klären, ob ein Krankenhaus bei einzelnen Indikatoren eine im Vergleich gute, durchschnittliche oder unzureichende Qualität aufweist. Die Indikatoren sind Bestandteil des Krankenhausplans, die Länder können sie jedoch durch Landesrecht ausschließen. Einige Bundesländer haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

"Die Länder sollten die nun vorliegenden Ergebnisse und die damit verbundene Möglichkeit nutzen, auf Versorgungsmängel zu reagieren und mit Blick auf eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung abwägen, wie die Krankenhausplanung entsprechend ausgerichtet werden kann", sagte Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des G-BA. Der G-BA werde die Qualitätsindikatoren weiter ausbauen und zudem evaluieren, wie die zuständigen Landesbehörden sowie die Landesverbände der Krankenkassen und Ersatzkassen sie nun nutzen würden.

Die ersten Daten für den Bericht lieferten die Krankenhäuser im Mai vergangenen Jahres. Bei statistisch auffälligen Ergebnissen kam es zu einem sogenannten Datenvalidierungsverfahren. Zudem wurden gegebenenfalls die Bewertungsergebnisse neu berechnet. Sofern ein Krankenhaus statistisch auffällig blieb, erhielt es die Gelegenheit, hierzu Stellung zu nehmen. Danach nahm das IQTIG eine abschließende Bewertung vor.

Autor

 Hendrik Bensch

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