Das Universitätsklinikum Heidelberg übernimmt das insolvente Krankenhaus Salem und führt es als eigenen Standort weiter. Während Klinikbetrieb und Patientenversorgung bestehen bleiben, endet die eigenständige Trägerschaft – und es kommt zu Einschnitten im medizinischen Angebot.
Das Universitätsklinikum Heidelberg übernimmt zum 1. Juli 2026 das Krankenhaus Salem und führt es als eigenen Standort weiter. Wie das Klinikum mitteilt, ende mit dem Übergang von Gebäude und Grundstück die eigenständige Trägerschaft des Krankenhauses Salem. Der Klinikbetrieb und die Patientenversorgung bleiben bestehen. Das Haus befand sich seit mehreren Monaten in einem Insolvenzverfahren.
Gynäkologie und Geburtshilfe werden geschlossen
Veränderungen gibt es im medizinischen Angebot. Die Fachabteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe wird nicht weitergeführt, da die Leistungsfähigkeit der Gynäkologie am Standort Salem nicht ausreiche, um langfristig wirtschaftlich tragfähig zu sein. Die reguläre Versorgung in diesen Bereichen läuft bis Ende Juni 2026. Das Universitätsklinikum will betroffenen Mitarbeitenden berufliche Perspektiven am eigenen Haus oder bei anderen Versorgern in der Region aufzeigen. Die gynäkologische und geburtshilfliche Versorgung soll über andere Kliniken im regionalen Verbund erfolgen.
cs
