Das Westpfalz-Klinikum und das Kreiskrankenhaus Grünstadt bauen ihre Zusammenarbeit aus und regeln sie vertraglich neu.
Die Vereinbarung zielt laut Pressemitteilung beider Häuser auf eine engere Abstimmung in der Patientensteuerung über Versorgungsstufen hinweg. Beide Kliniken wollen Behandlungsabläufe koordinieren und Patienten je nach Bedarf zwischen den Standorten verlegen. Die Kooperation betrifft vor allem definierte Fachbereiche.
Gemeinsame Steuerung und klare Abläufe
Vorgesehen sind unter anderem konsiliarische Leistungen sowie feste Abläufe für Verlegungen und Rückverlegungen. Der Umfang der Zusammenarbeit richtet sich nach dem jeweiligen Fall. Die Häuser wollen so die Betreuung an Schnittstellen verbessern und Behandlungswege verkürzen.
Schwerpunkte liegen in der Neurochirurgie und Neurologie sowie in der Urologie, Mammachirurgie und Geburtshilfe einschließlich Perinatalversorgung. Doppelstrukturen sollen reduziert werden. Die Partner nennen zudem organisatorische Vorteile durch abgestimmte Prozesse.
Aufbau auf bestehender Partnerschaft
Der Vertrag führt eine seit Jahren praktizierte Zusammenarbeit fort und verleiht ihr mehr Verbindlichkeit. Ziel ist eine durchgängige Versorgung in der Region Westpfalz/Vorderpfalz.
cs
